Küß mich, Kätchen! (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Sidney |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-11-26 |
| Budget | 1.981.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.117.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fred Graham und Lilli Vanessi stehen gemeinsam auf der Bühne: Er spielt Petruccio, sie Katharina, in einer musikalischen Fassung von „Der Widerspenstigen Zähmung“. Privat sind die beiden längst geschieden, und Lilli steht kurz davor, einen texanischen Ranch-Besitzer zu heiraten. Die Distanz zwischen ihr und Fred wird zusätzlich strapaziert, als sie merkt, dass er sich in eine jüngere Kollegin verguckt hat, der er die Rolle der Bianca angeboten hat. Was das Bühnenstück an Streit und Eifersucht vorschreibt, setzt sich hinter den Kulissen fort und vermischt sich mit den privaten Verletzungen der beiden. Zu allem Überfluss tauchen zwei Gangster auf, die von Fred eine Spielschuld eintreiben wollen, die eigentlich jemand anderes unter falschem Namen angehäuft hat. Aus dieser Verkettung von Berufs- und Beziehungsproblemen entsteht eine turbulente Aufführung, bei der sich kaum noch trennen lässt, wo das Theaterstück endet und das wirkliche Leben beginnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1953 unter der Regie von George Sidney. In den Hauptrollen sind Kathryn Grayson als Lilli Vanessi und Howard Keel als Fred Graham zu sehen, ergänzt durch Ann Miller und Keenan Wynn.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik, Komödie und Liebesfilm passt genau zur doppelten Struktur der Geschichte: Eine Theaterproduktion und eine Beziehungsgeschichte laufen parallel und spiegeln sich ständig. Dass die Handlung auf einer Bühnenprobe basiert, erlaubt es, Songs und Tanznummern organisch in die Erzählung einzubetten, ohne dass sie als reine Einlage wirken. Die Gangsterfigur bringt ein zusätzliches komisches Element hinein, das die Auseinandersetzung zwischen Lilli und Fred auf eine handfeste, fast slapstickartige Ebene hebt und die romantische Verwicklung auflockert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer noch vergleichsweise kleinen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1953 sind über sieben Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die frühen Jahre des Musicalfilms mit Bühnenbezug einordnet. Innerhalb der Genremischung aus Musik, Komödie und Liebesfilm steht er für eine Erzählweise, die Theater und Realität bewusst verschränkt, statt sie klar zu trennen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kathryn Grayson als Lilli Vanessi, "Katherine"
- Howard Keel als Fred Graham, "Petruchio"
- Ann Miller als Lois Lane, "Bianca"
- Keenan Wynn als Lippy
- Bobby Van als "Gremio"
- Tommy Rall als Bill Calhoun, "Lucentio"
- James Whitmore als Slug
- Kurt Kasznar als "Baptista"
- Bob Fosse als "Hortensio"
- Ron Randell als Cole Porter
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Verfügbarkeit
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