Kung Fu Hustle (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Chow |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Krimi, Fantasy |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-02-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 102.034.104 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (3.334 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Chaos des vorrevolutionären China träumt Sing, ein Ganove ohne jedes Format, davon, zu den kalten und weltläufigen Männern der Axt-Bande zu gehören, deren Geschäfte wie ein Schatten über der Stadt liegen. Um sich zu beweisen, versucht er, einem Bewohner des Wohnkomplexes „Pig Sty Alley“ Geld abzupressen. Nur sind die Nachbarn dort ganz und gar nicht das, wonach sie aussehen. Seine Einschüchterungsversuche geraten zur Farce und locken ausgerechnet die echte Axt-Bande herbei. Was daraus folgt, bringt zwei grundverschiedene Welten unmittelbar gegeneinander: Während die Bewohner um ihr Leben kämpfen, treten im Zusammenprall der Kung-Fu-Größen Meister der Kampfkunst hervor, mit denen niemand gerechnet hatte.
Entstehungsgeschichte
Stephen Chow verantwortete 2004 die Regie und übernahm zugleich die zentrale Rolle. Neben ihm sind Yuen Qiu, Yuen Wah und Lam Tze-Chung besetzt. Sehen darf den Film, wer mindestens zwölf Jahre alt ist. Dass Regie und Hauptrolle in einer Hand liegen, erklärt einiges an der Bauweise: Die Erzählung ist konsequent auf Sing zugeschnitten, und der komödiantische Rhythmus wirkt von der Inszenierung her gedacht statt nachträglich aufgesetzt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet vier Genres – Action, Komödie, Krimi und Fantasy. Diese Mischung erklärt, warum die Handlung nicht bei einem realistischen Bandenstoff bleibt: Das Kriminelle liefert den Konflikt, die Komödie den Ton, das Fantastische die Erlaubnis, Kampfkunst über das physisch Plausible hinaus zu steigern. Der eigentliche Kunstgriff der Geschichte liegt in der Umkehrung der Erwartung. Die vermeintlich Wehrlosen sind die Starken, und der ehrgeizige Möchtegern-Gangster ist der Schwächste im Bild.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,5 von 10 – ein solider Wert auf einer Basis, die tragfähig ist, ohne in den Bereich der ganz großen Zahlen zu reichen. 22 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich sagen, dass die Verbindung von Slapstick und Kampfchoreografie den Film klar von reinen Actionproduktionen abgrenzt. Innerhalb des Kampfkunstfilms besetzt er damit eine eigene Position: weder reine Parodie noch Ernstfall, sondern beides zugleich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Chow als Sing
- Yuen Qiu als Landlady
- Yuen Wah als Landlord
- Lam Tze-Chung als Sing's Sidekick
- Bruce Leung Siu-Lung als The Beast
- Huang Shengyi als Fong
- Danny Chan als Brother Sum
- Chiu Chi-Ling als Tailor
- Xing Yu als Coolie
- Zhihua Dong als Donut
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Verfügbarkeit
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