L’Inferno (1911)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giuseppe de Liguoro |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 72 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1911-03-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (162 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dichter Dante begibt sich in Begleitung Vergils auf eine Reise durch das Jenseits. Die Bildwelt orientiert sich an Illustrationen zu Dantes Versen: Dämonen, Bestien, Feuer und Schwefel bevölkern die Schauplätze, durch die die beiden Reisenden ziehen. Unterwegs begegnen sie Gestalten aus Geschichte und Sage sowie Figuren, die zur Entstehungszeit noch als zeitgenössisch galten. Die Handlung folgt dabei der Struktur einer Wanderung durch verschiedene Bereiche des Jenseits, ohne dass ein klassischer Spannungsbogen im Vordergrund steht.
Entstehungsgeschichte
„L’Inferno“ entstand 1911 unter der Regie von Giuseppe de Liguoro, der auch selbst vor der Kamera stand. Zur Besetzung gehören außerdem Salvatore Papa, Arturo Pirovano und Augusto Milla. Es handelt sich um einen Spielfilm aus der Stummfilmzeit; eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Fantasy und Horror ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: Eine Reise durch Höllenkreise mit Dämonen und Ungeheuern verbindet phantastische Bildwelten mit Schreckensmotiven, ohne dass es dafür eines modernen Genreverständnisses bedarf. Dass historische wie zeitgenössische Figuren im Jenseits auftauchen, verweist auf eine episodische Erzählweise, die weniger einer durchgehenden Figurenhandlung als einer Abfolge von Stationen und Begegnungen folgt. Die Anlage als Wanderung durch verschiedene Schauplätze des Jenseits erlaubt es, einzelne Bilder und Szenen relativ eigenständig nebeneinanderzustellen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht herausragenden Bereich der auf Portalen wie diesem erfassten Titel. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1911 und heute liegen weit mehr als hundert Jahre, was den Film zu einem der ältesten Werke zählt, die in dieser Genrekombination aus Fantasy und Horror überhaupt erfasst sind. Innerhalb dieses frühen Zeitraums der Filmgeschichte markiert die Verbindung von literarischem Stoff und phantastischer Bildsprache eine Besonderheit, die sich vor allem aus der Wahl des Themas selbst ergibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Salvatore Papa als Dante Alighieri
- Arturo Pirovano als Virgilio
- Giuseppe de Liguoro als Farinata degli Uberti / Pier Delle Vigne / Il conte Ugolino
- Augusto Milla als Lucifer
- Attilio Motta
- Emilise Beretta
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Verfügbarkeit
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