La felicità è un sistema complesso (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gianni Zanasi |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-11-26 |
| TMDB-Bewertung | 6 (100 Stimmen) |
Worum es geht
Enrico Giusti hat sich einen ungewöhnlichen Beruf zurechtgelegt: Er nähert sich Führungskräften, die ihre Unternehmen durch Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit an den Rand des Ruins bringen, wird ihr Freund und überredet sie am Ende dazu, ihre Posten zu räumen. So verhindert er den Zusammenbruch von Firmen und die Vernichtung tausender Arbeitsplätze. Sein Vorgehen funktioniert bislang fehlerfrei, jeder Auftrag gelingt. Doch eines Morgens stürzt ein Auto in einen See, und diese Selbstverständlichkeit gerät ins Wanken. Was danach folgt, verändert Enricos sorgsam kontrollierte Methode und stellt seine bisherige Rolle in Frage.
Entstehungsgeschichte
„La felicità è un sistema complesso“ entstand 2015 unter der Regie von Gianni Zanasi. In den Hauptrollen sind Valerio Mastandrea, Hadas Yaron, Giuseppe Battiston und Filippo De Carli zu sehen. Der Film ist als Kinoproduktion angelegt und bewegt sich zwischen Komödie und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die einen eigentlich ernsten Gegenstand – wirtschaftliches Scheitern und Machtmissbrauch in Unternehmen – über eine skurrile Berufsfigur erzählt. Enricos Tätigkeit, Menschen freundschaftlich zu manipulieren, um sie zum Rückzug zu bewegen, funktioniert als eine Art moralisches Vexierspiel: Er handelt aus einem nützlichen Motiv, doch seine Mittel sind fragwürdig. Dass ausgerechnet ein plötzliches, unkontrollierbares Ereignis – ein Auto, das in einem See versinkt – sein bislang lupenreines System durchbricht, zeigt, wie die Erzählung auf den Kontrast zwischen Planung und Zufall setzt. Die Besetzung mit vier männlich und weiblich verteilten Figuren lässt vermuten, dass private und berufliche Beziehungen ineinandergreifen, statt sich strikt zu trennen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, was den Titel in eine Phase italienischer Tragikomödien einordnet, die wirtschaftliche Themen mit persönlichen Verstrickungen verbinden. Innerhalb dieses Genres bleibt er ein Beispiel dafür, wie ökonomische Konflikte über eine individuelle, fast anekdotische Figur erzählt werden können, statt über große gesellschaftliche Linien.
Bilder

Besetzung & Stab
- Valerio Mastandrea als Enrico Giusti
- Hadas Yaron als Avinoam
- Giuseppe Battiston als Carlo Bernini
- Filippo De Carli als Filippo Lievi
- Maurizio Donadoni als Zio Umberto
- Teco Celio als Bernini Sr.
- Daniele De Angelis als Nicola Giusti
- Maurizio Lastrico als Ivano
- Paolo Briguglia als Matteo Borghi
- Domenico Diele als assistente di Bernini
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Verfügbarkeit
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