La isla mínima - Mörderland (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alberto Rodríguez |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.169.755 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.077 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1980, tief im spanischen Süden: Der Guadalquivir verzweigt sich auf seinem Weg ins Meer in unzählige kleine Flussläufe und schneidet beunruhigend geometrische Muster in die sumpfige Landschaft. Die Menschen dort unten bilden eine verschworene Gemeinschaft, und die aus der Hauptstadt entsandten Ermittler Juan und Pedro sind wenig willkommen.
Eigentlich sollen die beiden das rätselhafte Verschwinden zweier junger Mädchen klären. Als kurze Zeit später deren gemarterte Leichen am Straßenrand auftauchen, verändert sich die Aufgabe. Unter der heißen Sonne Andalusiens verstricken sich die Polizisten in ein undurchdringliches Geflecht aus Schweigen, Angst und Lüge — der Fall wird weniger zu einer Frage der Beweise als zu einer Frage, wer überhaupt bereit ist zu reden.
Entstehungsgeschichte
Alberto Rodríguez übernahm die Regie; der Titel stammt aus dem Jahr 2014. Die beiden Ermittler geben Javier Gutiérrez und Raúl Arévalo, ergänzt werden sie von María Varod und Perico Cervantes. Eine Freigabe ab sechzehn Jahren weist darauf hin, dass der Film das Verbrechen nicht ausspart.
Hinter den Kulissen
Krimi, Mystery und Thriller stehen hier in einer bestimmten Reihenfolge. Der Krimi gibt die Ermittlung vor, das Mystery-Element die Undurchdringlichkeit des Umfelds, der Thriller den Druck auf die beiden Fremden. Dass die Landschaft so viel Raum einnimmt, ist kein Beiwerk: Ein Sumpfgebiet mit verzweigten Wasserläufen ist ein Ort, an dem Dinge verschwinden und Wege sich verlieren.
Die Anlage lebt vom Gegensatz zwischen außen und innen. Zwei Beamte aus der Hauptstadt treffen auf eine Gemeinschaft, deren Schweigen selbst eine Aussage ist. Was sie ermitteln, hängt daran, wie weit sie in dieses Schweigen hineinkommen — und wie weit sie sich dabei selbst verändern.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen ergeben ein deutlich positives Urteil bei überschaubarer Beteiligung. 12 Jahre nach dem Erscheinungsjahr bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie eng ein Kriminalfall an einen Ort und eine Zeit gebunden sein kann. Mit realen Opfern geht die Erzählung nicht um; die Gewalt bleibt Teil des Falls.
Bilder








Besetzung & Stab
- Javier Gutiérrez als Juan
- Raúl Arévalo als Pedro
- María Varod als Trinidad
- Perico Cervantes als Padre Trinidad
- Jesús Ortiz als Andrés
- Jesús Carroza als Miguel
- Salva Reina als Jesús
- Antonio de la Torre als Rodrigo
- Nerea Barros als Rocío
- Ana Tomeno als Marina
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Verfügbarkeit
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