La Maison - Haus der Lust (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anissa Bonnefont |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Emma ist Schriftstellerin und will ein Buch über Sexarbeit schreiben. Um die für sie fremde Welt aus eigener Erfahrung zu verstehen, zieht sie nach Berlin und lässt sich in einem Bordell anstellen. Was als Recherche für wenige Wochen gedacht ist, dehnt sich zu zwei Jahren. Je länger Emma in diesem Milieu bleibt, desto stärker spürt sie die Risiken des Berufs sowie ein Gefühl von Entfremdung und Isolation, das ihr private, romantische Beziehungen erschwert. Der Film verfolgt diesen schleichenden Prozess der Annäherung und Verstrickung, ohne dabei den Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„La Maison – Haus der Lust“ stammt aus dem Jahr 2022 und wurde von Anissa Bonnefont inszeniert. In den Hauptrollen sind Ana Girardot, Aure Atika, Rossy de Palma und Yannick Renier zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Fantasy deutet an, dass der Film das ernste Thema Sexarbeit nicht rein realistisch, sondern mit erzählerischen Brechungen und tonalen Wechseln behandelt. Das Schlagwort „nach wahrer Begebenheit“ verortet die Geschichte in einem tatsächlichen Hintergrund, auch wenn die Umsetzung offenbar Spielraum für humorvolle wie auch fantastisch anmutende Elemente lässt. Die Anlage der Handlung als Recherche-Erfahrung einer Außenstehenden macht das Bordell zugleich zum Beobachtungsort und zum Ort persönlicher Verwandlung, wodurch das Private und das Berufliche zunehmend ineinander verschwimmen. Dass die Besetzung ausschließlich aus wenigen, klar benannten Figuren besteht, lässt auf eine Erzählung schließen, die sich stark auf Beziehungen zwischen einzelnen Personen konzentriert statt auf ein breites Ensemble.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen steht der Film im Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt – die Bewertungsbasis ist schlicht zu schmal für eine verlässliche Tendenz. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind einige Jahre vergangen, der Film reiht sich damit in eine Reihe neuerer Produktionen ein, die Sexarbeit als Ausgangspunkt für eine Geschichte über Identität, Nähe und Isolation nutzen, statt sie lediglich als Kulisse zu verwenden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ana Girardot als Emma
- Aure Atika als Delilah
- Rossy de Palma als Brigida
- Yannick Renier als Stéphane
- Philippe Rebbot als Hermann
- Gina Jimenez als Madeleine
- Nikita Bellucci als Hildie
- Lucas Englander als Ian
- Hildegard Schroedter als Inge
- Irma als Margaret
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Verfügbarkeit
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