La Verité - Leben und lügen lassen (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hirokazu Kore-eda |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 4.873.627 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (273 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fabienne, eine gefeierte französische Schauspielerin, hat ihre Memoiren veröffentlicht und präsentiert darin das Bild einer liebevollen, aufopferungsvollen Mutter. Ihre Tochter Lumir, die mit Mann und Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, erkennt darin jedoch kaum die Frau, an die sie sich erinnert: eine Mutter, der die eigene Karriere und das Rampenlicht stets wichtiger waren als die Familie. Aus dieser Diskrepanz zwischen Erinnerung und Selbstdarstellung entwickelt sich eine Konfrontation zwischen Mutter und Tochter, die alte Wunden aufreißt und die Frage stellt, wessen Version der Vergangenheit eigentlich gilt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2019 und wurde von Hirokazu Kore-eda inszeniert. In den Hauptrollen sind Catherine Deneuve als Fabienne und Juliette Binoche als ihre Tochter Lumir zu sehen, an ihrer Seite spielen Ethan Hawke und Clémentine Grenier. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen. Es handelt sich um einen Spielfilm aus dem Dramagenre.
Hinter den Kulissen
Dass die Geschichte um eine Schauspielerin und ihre Memoiren kreist, verleiht dem Stoff eine doppelte Ebene: Es geht um Erinnerung als Konstruktion, um die Kunst der Selbstinszenierung, die für Fabienne Beruf und Privatleben gleichermaßen prägt. Die Anlage als Mutter-Tochter-Konflikt, verstärkt durch die Rückkehr aus dem Ausland und die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit, macht deutlich, dass es weniger um äußere Handlung als um das Ringen um Deutungshoheit über gemeinsam erlebte Jahre geht. Die Besetzung mit Deneuve und Binoche, zwei Schauspielerinnen unterschiedlicher Generationen, unterstreicht diese Generationenspannung zusätzlich, ohne dass der Film selbst darüber hinausgehende Erklärungen liefert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala, was auf ein durchwachsenes, aber nicht einheitlich ablehnendes Echo hindeutet. Seit der Veröffentlichung 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film in die Tradition psychologisch dichter Familienkonflikte ein, die auf große äußere Ereignisse verzichten und ihre Spannung stattdessen aus dem Aufeinandertreffen gegensätzlicher Erinnerungen und Selbstbilder gewinnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Fabienne Dangeville
- Juliette Binoche als Lumir
- Ethan Hawke als Hank
- Clémentine Grenier als Charlotte
- Manon Clavel als Manon
- Alain Libolt als Luc
- Christian Crahay als Jacques
- Roger Van Hool als Pierre
- Ludivine Sagnier als Anna
- Laurent Capelluto als Journalist
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Verfügbarkeit
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