Lachkonzert in Entenhausen (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Cormack |
|---|---|
| Genre | Animation, Musik, Familie |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-06-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (291 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Lachkonzert in Entenhausen“ ist kein einzelner Film mit einer durchgehenden Handlung, sondern eine Sammlung von zehn musikalischen Episoden, die aneinandergereiht werden. Die Bandbreite reicht von einer gesungenen Fehde zweier Familien über impressionistische Bilder zu „Blue Bayou“ bis zu einer Baseball-Ballade und einer Erzählung nach Prokofjews „Peter und der Wolf“. Den Abschluss bildet die Geschichte eines Wals, der davon träumt, an der Met zu singen. Jede Episode funktioniert für sich, verbunden werden sie allein durch das Prinzip, Musik unterschiedlichster Stilrichtungen in Animation zu übersetzen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1946 unter der Regie von Clyde Geronimi. Zu den Stimmen zählen Nelson Eddy, Dinah Shore, Benny Goodman und Jerry Colonna, die den einzelnen Episoden ihre musikalische und erzählerische Prägung geben. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist für alle Altersgruppen freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Animations-, Musik- und Familienfilm trifft den Kern der Anlage: Statt einer Geschichte mit Spannungsbogen bietet der Film eine Abfolge kurzer, in sich geschlossener Nummern, die jeweils einen eigenen musikalischen Ton anschlagen – von der volkstümlichen Ballade über Swing bis zur klassischen Erzählmusik. Diese episodische Form erlaubt es, ganz unterschiedliche Stimmen und Musikrichtungen unter einem Dach zu versammeln, ohne sie erzählerisch zusammenzwingen zu müssen. Die Wal-Episode am Ende sticht durch ihre Fabelhaftigkeit heraus: Ein Tier, das gegen alle Erwartung an einer großen Bühne teilhaben will, ist als Bild für die spielerische, unprätentiöse Grundhaltung des ganzen Films lesbar.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 bei einer noch überschaubaren, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im Mittelfeld – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit seinem Erscheinen 1946 sind mittlerweile 79 Jahre vergangen, und die episodische Bauweise, damals eine Antwort auf das Format des Kompilationsfilms, wirkt aus heutiger Sicht ungewöhnlicher als zu ihrer Entstehungszeit, in der solche Anthologien im Animationsgenre keine Seltenheit waren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nelson Eddy als Narrator / Characters (segment "The Whale Who Wanted to Sing at the Met") (voice)
- Dinah Shore als Self (voice)
- Benny Goodman als Self (voice)
- Jerry Colonna als Narrator (segment "Casey at the Bat") (voice)
- Andy Russell als Self (voice)
- Sterling Holloway als Narrator (segment "Peter and the Wolf") (voice)
- Tatiana Riabouchinska als Silhouetted Dancer
- David Lichine als Silhouetted Dancer
- Patty Andrews als Andrews Sisters (singing voice) (uncredited)
- Maxene Andrews als Andrews Sisters (singing voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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