Lagaan - Es war einmal in Indien (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ashutosh Gowariker |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Historie |
| Laufzeit | 224 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-06-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (668 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Indien zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft: Über dem Dorf Champaneer liegt eine extreme Dürreperiode, die Ernte reicht nicht. In diese ohnehin verzweifelte Lage hinein wollen die Briten die Getreideabgaben für die Gemeinde — den sogenannten „lagaan" — noch einmal verdoppeln. Die Bewohner bitten darum, die Steuern für ein Jahr komplett auszusetzen. Captain Andrew Russell, ebenso herrschsüchtig wie hochmütig, macht ihnen stattdessen ein Angebot in Form einer Wette: Eine Auswahl des Dorfes soll sich mit den Besatzern im Cricket messen. Gewinnen die Bewohner, sind sie drei Jahre lang vom lagaan befreit; verlieren sie, haben sie das Dreifache zu zahlen. Entgegen allen Ratschlägen lässt sich der wagemutige Jungspund Bhuvan darauf ein.
Entstehungsgeschichte
Ashutosh Gowariker inszenierte den 2001 erschienenen Film. Zur Besetzung gehören आमिर ख़ान, Gracy Singh, Rachel Shelley und Paul Blackthorne — eine Aufstellung, die beide Seiten der Wette besetzt und die Kolonialherren nicht als bloße Kulisse behandelt. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren; ihm liegt eine wahre Begebenheit zugrunde.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Drama und Historie greifen über eine einfache Konstruktion ineinander: Ein sportlicher Wettkampf trägt eine politische Auseinandersetzung. Weil das Spiel den Dorfbewohnern fremd ist, bekommt die Erzählung eine natürliche Steigerung — erst muss gelernt werden, worum überhaupt gespielt wird. Die doppelte Einsatzhöhe der Wette sorgt dafür, dass jede Etappe zählt. Historisch grundiert ist der Stoff durch die Kolonialsituation, die aus einer Steuerfrage eine Machtfrage macht: Die Regeln des Spiels stammen von der Seite, die auch die Abgaben festsetzt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Bewertung im oberen Bereich, getragen von einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen. 25 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film vor allem für ein Publikum interessant, das lange Erzählbögen und historisch grundierte Stoffe schätzt. Innerhalb des Abenteuerkinos gehört er zu den Vertretern, die ihre Spannung nicht aus Verfolgungsjagden ziehen, sondern aus einer Abmachung, deren Bedingungen von Beginn an feststehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aamir Khan als Bhuvan
- Gracy Singh als Gauri
- Rachel Shelley als Elizabeth Russell
- Paul Blackthorne als Captain Andrew Russell
- Suhasini Mulay als Yashoda
- Kulbhushan Kharbanda als Raja Puran Singh Chawla
- Raghubir Yadav als Bhura
- Rajesh Vivek als Guran
- Raj Zutshi als Ismail
- Pradeep Ram Singh Rawat als Deva Singh Sodhi
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Verfügbarkeit
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