Lebanon (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Samuel Maoz |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.286.008 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (245 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1982, während des ersten Libanon-Kriegs: Vier junge israelische Soldaten sitzen in der Enge eines Panzers und sollen ein Dorf auskundschaften, das als möglicher Rückzugsort der Hisbollah gilt und zuvor von der Luftwaffe angegriffen wurde. Noch bevor sie ihr Ziel erreichen, kommt der Panzer vom Weg ab und bleibt stecken. Aus Angst vor einem Hinterhalt wagt sich die unerfahrene Besatzung nicht mehr heraus. Was draußen geschieht, erleben die vier nur noch gefiltert durch das Zielfernrohr – ein Ausschnitt der Welt, der ihnen zugleich Distanz und Ohnmacht verschafft.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Samuel Maoz, der 2009 mit diesem Kriegsdrama sein Regiewerk vorlegte. In den Hauptrollen sind Oshri Cohen, מיכאל מושונוב, יואב דותן und Itay Tiran zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Gattungsbezeichnung Drama und Kriegsfilm in Kombination mit der Erzählanlage verrät, dass es hier nicht um Frontheldentum geht, sondern um das Ausgeliefertsein der Figuren. Die Geschichte spielt sich fast vollständig in der Enge eines einzigen Panzers ab, das Kriegsgeschehen bleibt für die Soldaten – und für das Publikum – auf den Ausschnitt beschränkt, den das Zielfernrohr zulässt. Diese Beschränkung der Perspektive ist selbst schon eine Aussage: Sie macht Krieg nicht als Übersicht erfahrbar, sondern als fragmentierte, angsterfüllte Wahrnehmung von innen heraus. Dass die Besatzung als unerfahren beschrieben wird, verstärkt den Eindruck eines Films, der weniger von Strategie als von Überforderung erzählt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld der Nutzerbewertungen. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind inzwischen deutlich mehr als eineinhalb Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Werk seiner Entstehungszeit verortet, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über seine Wirkung treffen ließen. Innerhalb des Kriegsfilmgenres steht er mit seiner klaustrophobischen, auf einen einzigen Schauplatz konzentrierten Erzählweise für einen Zugang, der sich von actionbetonten Vertretern des Genres deutlich unterscheidet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Oshri Cohen als Herzel
- Michael Moshonov als Yigal
- Yoav Donat als Shmulik
- Itay Tiran als Asi
- Zohar Shtrauss als Gamil
- Reymonde Amsallem als Lebanese Mother
- Dudu Tasa als Syrian Captive
- Ashraf Barhom als 1st Phalangist
- Fares Hananya als 2nd Phalangist
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Verfügbarkeit
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