Lebenszeichen - Proof of Life (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Taylor Hackford |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action, Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 65.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 62.761.005 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (901 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Tecala entführen Mitglieder einer Terrororganisation mehrere Menschen, unter ihnen den Ingenieur Peter Bowman. Sie verschleppen ihn in die Berge. Seine Frau Alice, die sich ebenfalls im Land aufhält, kommt mit der Lage kaum zurecht — und die Lage wird schlechter. Peters Firma wird von einem anderen Konzern übernommen, und der neue Arbeitgeber will sein jüngstes Vorhaben, den Bau eines Staudamms zu wohltätigen Zwecken, nicht weiter finanzieren; entlassen hätte man ihn ohnehin. So zieht auch der zunächst hinzugezogene Kidnappingexperte Terry Thorne, der dem Konzern untersteht, trotz Alices Flehen seiner Wege. Alice hat nicht nur Mühe, das geforderte Lösegeld aufzutreiben, auch der ortsansässige Vermittler entpuppt sich als Betrüger. Dann jedoch entscheidet Terry aus schlechtem Gewissen, die Verhandlungen doch zu übernehmen.
Entstehungsgeschichte
Taylor Hackford inszenierte den Film, der im Jahr 2000 herauskam. Meg Ryan und Russell Crowe stehen im Mittelpunkt, David Morse und Pamela Reed ergänzen die Besetzung. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Thriller, Action und Drama kommen zusammen, und diese Reihenfolge beschreibt den Aufbau genau. Der Thriller liegt in der Verhandlung: Eine Entführung, bei der bezahlt werden muss, macht Geduld und Gesprächsführung zur eigentlichen Waffe. Die Action ist die Reserve für den Fall, dass das Reden scheitert. Das Drama gehört Alice, die zwischen Konzernlogik und Betrügern steht und feststellen muss, dass der Wert eines Menschen hier eine Buchungsgröße ist. Bemerkenswert ist, dass der Fachmann nicht aus Auftrag handelt, sondern aus Gewissen — womit der Film seine eigene Berufsroutine infrage stellt. Der Staudamm zu wohltätigen Zwecken bleibt als stille Gegenrechnung stehen: Das Vorhaben fällt weg, während um einen Preis für seinen Erbauer gefeilscht wird.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen bedeuten ein Ergebnis im mittleren Bereich. 26 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Vertreter jenes Thrillers, der seine Spannung aus Verhandlung und Wartezeit bezieht statt aus fortlaufender Bewegung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Meg Ryan als Alice Bowman
- Russell Crowe als Terry Thorne
- David Morse als Peter Bowman
- Pamela Reed als Janis Goodman
- David Caruso als Dino
- Anthony Heald als Ted Fellner
- Stanley Anderson als Jerry
- Gottfried John als Eric Kessler
- Alun Armstrong als Wyatt
- Michael Kitchen als Ian Havery
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Verfügbarkeit
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