Leichen unter brennender Sonne (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hélène Cattet |
|---|---|
| Genre | Krimi, Western, Horror |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (159 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem verlassenen, abgelegenen Bergdorf an der Mittelmeerküste hat sich eine Künstlerin niedergelassen, auf der Suche nach Inspiration. Der Ort scheint ideal für Rhino und seine Bande, die dort 250 Kilogramm gestohlenes Gold verstecken wollen – Sonne, Meer und Abgeschiedenheit versprechen den perfekten Rückzugsort für einen Sommer nach dem großen Coup. Doch der Plan gerät aus den Fugen, als unerwartete Besucher auftauchen und zwei Polizisten das idyllische Versteck ins Visier nehmen. Was als sonnendurchflutete Zuflucht beginnt, verwandelt sich zunehmend in einen Schauplatz von Gewalt und Verstörung, in dem sich Misstrauen, Begehren und Brutalität gegenseitig hochschaukeln.
Entstehungsgeschichte
„Leichen unter brennender Sonne“ entstand 2017 unter der Regie von Hélène Cattet. In den Hauptrollen sind Elina Löwensohn, Stéphane Ferrara, Bernie Bonvoisin und Hervé Sogne zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Krimi, Western und Horror deutet auf eine Erzählweise hin, die klassische Genrekonventionen bewusst verschiebt: ein Raubüberfall-Plot trifft auf die karge, sonnenverbrannte Optik eines Western-Settings, während sich Horrorelemente in Form von Gewalt und Verfall in die Handlung schieben. Die Konstellation aus Verbrecherbande, Künstlerin und Polizei sorgt für ein Kammerspiel unter freiem Himmel, in dem die Isolation des Ortes selbst zur Bedrohung wird. Dass die Handlung an einem einzigen, abgeschotteten Schauplatz verharrt, verstärkt den Eindruck einer Versuchsanordnung, in der Figuren aufeinanderprallen, ohne Fluchtmöglichkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis auf ein Publikum, das sich bislang eher in engeren Kreisen mit dem Titel beschäftigt hat. Seit dem Erscheinen 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb der Schnittmenge aus Krimi, Western und Horror bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie sich diese drei Genres in einer einzigen, kompromisslosen Erzählung verbinden lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elina Löwensohn als Luce
- Stéphane Ferrara als Rhino
- Bernie Bonvoisin als La Brute
- Hervé Sogne als Le policier
- Marine Sainsily als La nounou
- Marc Barbé als Max Bernier
- Marilyn Jes als La policière
- Michelangelo Marchese als Avocat
- Pierre Nisse als Le jeune
- Aline Stevens als La femme dorée
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Verfügbarkeit
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