Leprechaun - Der Killerkobold (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Jones |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-01-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (886 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Leprechaun putzt gern Schuhe, frühstückt Käfer und liebt vor allem eines: sein Gold. Genau das hat ihm jemand gestohlen und versteckt. Zehn Jahre lang saß er selbst in einer Holzkiste fest, gebannt durch ein vierblättriges Kleeblatt.
Dann ziehen Tori und ihr Vater JD in ein altes, verfallenes Haus ein, das Ozzi gerade zusammen mit Nathan und Alex renoviert — und der Kobold kommt frei. Ausgerechnet Ozzi findet kurz darauf das verborgene Gold am Ende eines Regenbogens. Damit beginnt eine blutige Heimsuchung, denn der Leprechaun wird nicht ruhen, bevor er jede einzelne Münze zurückerobert hat. Eine davon macht die Sache besonders heikel: Sie steckt in Ozzis Bauch.
Entstehungsgeschichte
Mark Jones führte Regie bei diesem 1993 erschienenen Film. In der Besetzung stehen Warwick Davis, Jennifer Aniston, Ken Olandt und Mark Holton. Die Altersfreigabe ist mit achtzehn Jahren die höchste mögliche Stufe und markiert damit unmissverständlich, wie explizit die Gewalt ausfällt.
Hinter den Kulissen
Horror und Komödie stehen als Genres nebeneinander, und diese Paarung erklärt beinahe alles an der Anlage. Der Schrecken kommt hier nicht von einer gesichtslosen Bedrohung, sondern von einer Figur mit Marotten — Schuhe, Käfer, Gold —, und gerade die Beiläufigkeit dieser Vorlieben erzeugt den komischen Widerhaken zur Gewalt. Die Struktur folgt einer simplen, wirksamen Logik: Der Verfolger will etwas Konkretes zurück, und solange nicht alles beisammen ist, hört er nicht auf. Das renovierungsbedürftige Haus liefert dazu den klassischen abgeschlossenen Schauplatz, in dem jede Ecke zum Versteck taugt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 Punkten aus einigen hundert abgegebenen Stimmen fällt das Urteil zurückhaltend aus und liegt im unteren Mittelfeld — ein Wert, wie ihn Horrorkomödien häufig erhalten, deren Ton bewusst zwischen den Stühlen sitzt. Dreiunddreißig Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine Spielart des Horrors, die ihren Schrecken über eine unverwechselbare Einzelfigur organisiert statt über eine bedrohliche Atmosphäre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Warwick Davis als Leprechaun
- Jennifer Aniston als Tory
- Ken Olandt als Nathan
- Mark Holton als Ozzie
- Robert Hy Gorman als Alex
- Shay Duffin als O'Grady
- John Sanderford als J.D.
- John Voldstad als Shop Owner
- Pamela Mant als Mrs. O'Grady
- William Newman als Sheriff Cronin
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