Liebling, ich werde jünger (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Howard Hawks |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-09-03 |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (304 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barnaby Fulton ist Forschungschemiker und arbeitet für ein Chemieunternehmen an einer Pille, die verjüngen soll. Der Durchbruch lässt auf sich warten, doch der Zufall greift auf eigenwillige Weise ein: Einer der Schimpansen aus dem Labor bricht aus seinem Käfig aus, mischt Chemikalien zusammen und kippt das Ergebnis in den Wasserkühler.
Fulton ahnt davon nichts. Als er eines seiner eigenen Präparate probiert und mit Wasser aus dem Kühler hinunterspült, benimmt er sich plötzlich wie ein Zwanzigjähriger. Er schließt daraus, dass sein Mittel wirkt. Doch bald verhalten sich auch seine Frau und sein Chef wie Kinder, und das Durcheinander nimmt seinen Lauf. Wohin die Verwechslung von Ursache und Wirkung führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Howard Hawks drehte die Komödie im Jahr 1952. Vor der Kamera stehen Cary Grant, Ginger Rogers, Charles Coburn und Marilyn Monroe. Der Originaltitel lautet „Monkey Business“ und bezieht sich doppeldeutig auf den Schimpansen im Labor wie auf den Unfug, der daraus entsteht.
Hinter den Kulissen
Komödie und Science Fiction treffen hier in einer Form zusammen, bei der das wissenschaftliche Element vor allem als Auslöser dient. Die Verjüngungspille ist weniger Gegenstand technischer Spekulation als ein Vorwand, erwachsene Figuren in kindisches Verhalten zu versetzen.
Die Pointe der Anlage liegt in einem Irrtum: Fulton hält sein eigenes Präparat für wirksam, obwohl in Wahrheit ein Tier den Effekt verursacht hat. Das Publikum weiß mehr als die Figuren, und aus diesem Wissensvorsprung entsteht die Komik. Dass sich nacheinander der Forscher, seine Frau und sein Vorgesetzter verwandeln, erlaubt es, das Spiel mit dem Rückfall in die Jugend auf verschiedene Lebensbereiche auszudehnen: Ehe, Beruf und Autorität geraten gleichermaßen ins Wanken. So wird aus einer Laborpanne eine Komödie über Würde, Alter und die Sehnsucht nach verlorener Unbeschwertheit.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten bewegt sich die Wertung im oberen Mittelfeld.
Seit dem Kinojahr 1952 sind 74 Jahre vergangen, womit der Film zu den älteren Titeln seines Genres zählt. Als Ehe- und Verwechslungskomödie der 1950er Jahre verbindet er ein vertrautes Beziehungsthema mit einem fantastischen Einfall, der die Handlung antreibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cary Grant als Barnaby Fulton
- Ginger Rogers als Edwina Fulton
- Charles Coburn als Oliver Oxley
- Marilyn Monroe als Lois Laurel
- Hugh Marlowe als Hank Entwhistle
- Henri Letondal als Jerome Kitzel
- Robert Cornthwaite als Dr. Zoldeck
- Larry Keating als GJ Culverly
- Douglas Spencer als Dr. Brunner
- Esther Dale als Mrs. Rhinelander
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Verfügbarkeit
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