Lisbela and the Prisoner (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guel Arraes |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-08-22 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (409 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lisbela ist eine junge Frau, die nichts lieber tut, als ins Kino zu gehen. Leléu dagegen lebt von der Straße: Er zieht als Betrüger von Stadt zu Stadt, verkauft allerlei Waren und führt als Conférencier durch billige Darbietungen, etwa die Nummer mit der Frau, die sich in einen Gorilla verwandelt.
In einer dieser Städte lässt er sich mit Linaura ein, einer verführerischen Schönheit, die ausgerechnet mit dem gefürchtetsten Auftragsmörder der Gegend verheiratet ist. Als der Ehemann von der Affäre erfährt, heftet er sich an Leléus Fersen, und der muss überstürzt verschwinden. In der nächsten Stadt begegnet er Lisbela und verliebt sich auf der Stelle. Nur ist sie bereits mit Douglas verlobt, einem Mann vom Land, der sich große Mühe gibt, als weltläufiger Bewohner von Rio de Janeiro durchzugehen.
Entstehungsgeschichte
Guel Arraes führte bei dieser Komödie Regie, die 2003 erschien. Die Besetzung vereint Selton Mello, Débora Falabella, Virginia Cavendish und Bruno Garcia. Es handelt sich um eine Theaterverfilmung, die im brasilianischen Nordosten angesiedelt ist.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm gehen hier eine enge Verbindung ein, und die Romantik steht ausdrücklich im Mittelpunkt. Die Konstellation liefert dafür gleich mehrere Reibungsflächen: ein Schwindler mit Hang zu gefährlichen Frauen, ein eifersüchtiger Killer, eine Kinoliebhaberin und ein Verlobter, der mehr scheinen will, als er ist.
Dass der Stoff von der Bühne kommt, lässt sich an der Anlage ablesen. Die Figuren sind klar gezeichnete Typen, die Handlung lebt von Verwechslung, Flucht und Begegnung, und der Wechsel von einem Ort zum nächsten erinnert an Szenenfolgen. Lisbelas Liebe zum Kino fügt eine zweite Ebene hinzu: Eine Frau, die Geschichten von der Leinwand kennt, trifft auf einen Mann, der selbst eine Show aus Täuschung und Effekt betreibt. Der Nordosten Brasiliens gibt dem Ganzen einen regionalen Rahmen, von dem sich Douglas mit seinen großstädtischen Allüren bewusst abzusetzen versucht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 Punkten fällt die Bewertung ausgesprochen freundlich aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, also einer eher kleinen, aber offenbar gut gestimmten Gruppe. 23 Jahre nach dem Erscheinen zählt die Komödie zu jenen romantischen Verwechslungsstoffen, die ihre Liebesgeschichte mit einer ausgeprägt regionalen Färbung verbinden.
Bilder





Besetzung & Stab
- Selton Mello als Leléu
- Débora Falabella als Lisbela
- Virginia Cavendish als Inaura
- Bruno Garcia als Douglas
- Tadeu Mello als Cabo Citonho
- André Mattos als Tenente Guedes
- Lívia Falcão als Francisquinha
- Marco Nanini als Frederico Evandro
- Heloísa Périssé als Prazeres
- Aramis Trindade als Homem jurado de morte
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Verfügbarkeit
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