Living - Einmal wirklich leben (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Hermanus |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.999.027 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (540 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Großbritannien im Jahr 1953. London trägt noch die Spuren des Zweiten Weltkriegs, die Stadt ringt um ihren Wiederaufbau, und mittendrin sitzt Williams, ein hochrangiger Beamter des London County Council. Er ist ein ohnmächtiges Rädchen in der Verwaltung, und sein Leben fühlt sich seit langem leer und bedeutungslos an. Dann erhält er eine erschütternde Diagnose: Krebs im Endstadium. Williams hebt seine Ersparnisse ab und fährt in einen idyllischen Badeort, um dort seinen letzten Lebensabschnitt zu beginnen, den er mit zahlreichen Schlafmitteln so schnell wie möglich hinter sich bringen will. Die Begegnung mit einem Fremden namens Mr. Sutherland bringt diesen Plan jedoch ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
Oliver Hermanus hat das Drama inszeniert, das 2022 erschien. Bill Nighy führt die Besetzung an, neben ihm spielen Aimee Lou Wood, Alex Sharp und Tom Burke. Freigegeben ist der Film bereits ab 6 Jahren, eine niedrige Einstufung für einen Stoff, der vom Sterben handelt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, ohne Beimischung von Komödie, Thriller oder Liebesgeschichte. Die Anlage der Geschichte bestätigt diese Reinheit. Ein Mann erfährt, dass ihm wenig Zeit bleibt, und muss entscheiden, was er mit ihr anfängt. Das ist ein klassischer Ausgangspunkt für ein Charakterdrama, in dem innere Entwicklung mehr zählt als äußere Handlung. Die Kulisse einer Stadt, die sich nach dem Krieg neu aufbaut, spiegelt dabei einen Menschen, der sich am Ende seines Lebens neu erfindet. Dass Williams zunächst den schnellen Ausweg sucht und erst durch eine zufällige Begegnung umdenkt, deutet auf eine Erzählung hin, die ihre Wendungen aus Gesprächen und Beobachtungen bezieht statt aus Ereignissen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten liegt die Bewertung im soliden oberen Mittelfeld, gestützt auf eine Stimmenbasis im mittleren dreistelligen Bereich. Das ist keine breite Basis, aber genug für eine Tendenz: Wer den Film gesehen hat, urteilt überwiegend wohlwollend. Vier Jahre nach dem Erscheinen ist der Titel jung genug, dass sich dieses Bild noch verschieben kann. Innerhalb des Dramas gehört er zu den leisen Vertretern, die ein einzelnes Leben ins Zentrum stellen und ihre Wirkung aus Zurückhaltung beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bill Nighy als Williams
- Aimee Lou Wood als Margaret Harris
- Alex Sharp als Peter Wakeling
- Tom Burke als Sutherland
- Adrian Rawlins als Middleton
- Oliver Chris als Hart
- Hubert Burton als Rusbridger
- Zoe Boyle als Mrs. McMasters
- Barney Fishwick als Michael
- Patsy Ferran als Fiona
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Verfügbarkeit
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