Liz und der Blaue Vogel (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Naoko Yamada |
|---|---|
| Genre | Animation, Drama, Musik |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 737.286 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nozomi ist extrovertiert, bei ihren Mitschülern beliebt und eine begabte Flötistin. Mizore, zurückhaltend und schüchtern, spielt Oboe und fühlt sich eng an Nozomi gebunden, der sie mit stiller Bewunderung zugetan ist. Die Angst, dass mit dem Ende des letzten Schuljahres auch ihre Verbindung zerbrechen könnte, begleitet Mizore, während sich beide auf einen gemeinsamen Auftritt beim Musikwettbewerb ihrer Schule vorbereiten. Als ihr Orchester ein Stück mit dem Titel „Liz und der Blaue Vogel“ einstudiert, glauben die beiden, in dieser märchenhaften Geschichte ihre eigene Beziehung wiederzuerkennen. Ob sich das Märchen und ihre Wirklichkeit tatsächlich decken, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 2018 unter der Regie von Naoko Yamada. Zur Besetzung gehören Atsumi Tanezaki, Nao Toyama, Ayaka Asai und Tomoyo Kurosawa. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Drama und Musik zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Märchen innerhalb der Handlung spiegelt die Gefühle der beiden Hauptfiguren, ohne dass diese Parallele ausgesprochen werden muss. Die Musik ist nicht bloß Kulisse, sondern Ausdrucksmittel zweier Figuren, deren Instrumente – Flöte und Oboe – für ihre unterschiedlichen Temperamente stehen. Dass die Erzählung auf ein bevorstehendes Ende, das Abschließen der Schulzeit, zusteuert, verleiht der stillen Beobachtung von Nähe und Abstand zusätzliches Gewicht. Die Geschichte verzichtet auf äußere Konflikte und konzentriert sich stattdessen auf die inneren Verschiebungen zwischen den beiden jungen Frauen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Meinungsbild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung offenbar viel verändert hat. Innerhalb der Animationsfilme, die Musik und zwischenmenschliche Beziehungen verbinden, positioniert sich der Titel durch seinen leisen, introspektiven Erzählton, der weniger auf äußere Handlung als auf die feine Beobachtung zweier Charaktere setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Atsumi Tanezaki als Mizore Yoroizuka (voice)
- Nao Toyama als Nozomi Kasaki (voice)
- Ayaka Asai als Hazuki Katou (voice)
- Tomoyo Kurosawa als Kumiko Oumae (voice)
- Chika Anzai als Reina Kousaka (voice)
- Yuichi Nakamura als Masahiro Hashimoto (voice)
- Conomi Fujimura als Natsuki Nakagawa (voice)
- Takahiro Sakurai als Noboru Taki (voice)
- Shiori Sugiura als Ririka Kenzaki (voice)
- Miyu Honda als Liz (voice)
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Verfügbarkeit
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