Lolita (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adrian Lyne |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 62.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (2.039 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hubert Humbert kommt aus Europa in die USA, um an einem College in Neuengland französische Literatur zu unterrichten. Zur Untermiete zieht er in das Haus der Witwe Charlotte Haze, die eine erst zwölf Jahre alte Tochter namens Lolita hat. Der Professor fühlt sich zu dem Mädchen hingezogen, und um in ihrer Nähe bleiben zu können, heiratet er die Mutter.
Als Charlotte von den erotischen Obsessionen ihres Mannes erfährt, verlässt sie ihn Hals über Kopf und stirbt bei einem Autounfall. Humbert bleibt mit dem Kind allein zurück und richtet sich mit ihm ein, als wären sie Mann und Frau. Je unabhängiger Lolita wird, desto eifersüchtiger wacht er über sie.
Entstehungsgeschichte
Adrian Lyne führte bei diesem Drama Regie, das 1997 herauskam. Jeremy Irons übernimmt die Rolle des Professors, Dominique Swain spielt Lolita, Melanie Griffith die Mutter Charlotte, Frank Langella ergänzt die genannte Besetzung. Erst ab 18 Jahren freigegeben, richtet sich der Film ausdrücklich an ein erwachsenes Publikum.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, ohne Beimischung von Thriller oder Liebesfilm. Diese schmale Zuordnung ist aufschlussreich: Erzählt wird vom Übergriff eines Erwachsenen auf ein Kind, ohne dass ein zweites Genre dem Stoff eine mildernde Verpackung gäbe.
Die Anlage der Geschichte legt die Mechanik offen, um die es geht. Ein Mann geht eine Ehe ein, um Zugang zu einem Kind zu bekommen; als die Mutter wegfällt, entsteht ein Verhältnis, in dem das Mädchen vollständig von ihm abhängt, und seine wachsende Eifersucht ist die Kehrseite dieser Abhängigkeit. Vier Namen umfasst die Besetzung, was auf ein enges, kammerspielartiges Figurengeflecht deutet.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,1 von 10, abgegeben haben sie mehrere tausend Stimmen. Das ist eine überschaubare Grundlage, die eher ein Stimmungsbild ergibt als ein belastbares Urteil; der Wert selbst deutet auf ein wohlwollendes, aber nicht euphorisches Echo.
29 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Stoff heikel, und die Freigabe ab 18 markiert deutlich, dass hier kein Film für nebenbei vorliegt. Innerhalb des Dramas gehört er zu jenen Arbeiten, die ihr Thema über die Innensicht des Täters erschließen und die Distanzierung dem Publikum überlassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeremy Irons als Humbert Humbert
- Dominique Swain als Dolores "Lolita" Haze
- Melanie Griffith als Charlotte Haze
- Frank Langella als Clare Quilty
- Suzanne Shepherd als Miss Pratt
- Keith Reddin als Reverend Rigger
- Erin J. Dean als Mona
- Joan Glover als Miss LaBone
- Pat Perkins als Louise
- Ed Grady als Dr. Melinik
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Verfügbarkeit
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