Louis, der Geizkragen (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louis de Funès |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-03-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (472 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harpagon ist ein wohlhabender Bürger und ein Geizhals. Er hat zwei Kinder, den Sohn Cléante und die Tochter Élise, und beide haben Pläne, die dem Vater nicht in den Kram passen. Élise liebt Valère. Der sieht keinen anderen Weg, seiner Angebeteten nahe zu sein, als sich bei ihrem Vater als Verwalter anstellen zu lassen.
Cléante wiederum liebt Marianne, eine junge Frau ohne jedes Vermögen. Das Problem: Auch Harpagon will Marianne heiraten. Und für seine Tochter hat er ebenfalls schon einen Kandidaten: den Herrn Anselme, der bereit ist, sie ohne Mitgift zur Frau zu nehmen. Für einen Geizigen ist das Argument genug. Wie sich die Kinder aus dieser Lage befreien, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1980 und heißt im Englischen The Miser. Louis de Funès führte Regie und gehört zugleich zur Besetzung, die außerdem Michel Galabru, Claude Gensac und Bernard Ménez umfasst. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren richtet sich die Komödie ausdrücklich auch an ein junges Publikum.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und ihre Komik kommt aus einer einzigen Charaktereigenschaft, die alles bestimmt. Harpagons Geiz entscheidet, wen seine Tochter heiraten soll, und macht ihn zugleich zum Rivalen seines eigenen Sohnes. Die Figur ist so angelegt, dass jede Handlung aus dem Geiz folgt.
Die Konstellation ist die einer Intrigenkomödie: Valère spielt den Verwalter, um bei Élise zu sein; Cléante und sein Vater wollen dieselbe Frau; Anselme ist willkommen, weil er nichts kostet. Dass der Regisseur zugleich zur Besetzung gehört, lässt vermuten, dass die Hauptfigur auf ihn zugeschnitten ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Bewertung über der Mitte, bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Das deutet auf ein Publikum hin, das den Film überwiegend freundlich aufnimmt, ohne ihn zu überhöhen. Sechsundvierzig Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zur Sorte Komödie, die aus einem Laster eine ganze Handlung baut und ihre Figuren um einen einzigen Sturkopf herum anordnet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis de Funès als Harpagon
- Michel Galabru als Maître Jacques
- Claude Gensac als Frosine
- Bernard Ménez als La Flèche
- Guy Grosso als Brindavoine
- Michel Modo als La merluche
- Henri Génès als Le commissaire
- Hervé Bellon als Valére
- Georges Audoubert als Anselme
- Max Montavon als Maître Simon
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