Lucía und der Sex (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julio Medem |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-08-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 7.640.680 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (663 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem vermeintlichen Unfalltod ihres Freundes Lorenzo gibt Lucia ihren Job als Kellnerin in einem Madrider Restaurant auf und zieht sich auf die Baleareninsel Formentera zurück. Dort quartiert sie sich im Haus von Elena ein, die seit dem Tod ihrer Tochter nicht mehr weinen kann und ihren Schmerz beim Liebhaber Carlos zu vergessen sucht. Nach und nach begreift Lucia, dass sie sowohl mit Elena als auch mit Belén, der Stieftochter von Carlos, ein dunkles Geheimnis verbindet. Es ist ein Geheimnis, das sich nur über ihre einstige Beziehung entwirren lässt — und der Film lässt zunächst offen, worin es besteht.
Entstehungsgeschichte
Julio Medem inszenierte den Film, der 2001 erschien. Paz Vega spielt die Titelfigur, Tristán Ulloa, Elena Anaya und Najwa Nimri vervollständigen die Besetzung. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm kommen zusammen, und die Verbindung erklärt die Bauweise. Erzählt wird nicht geradeaus, sondern rückwärts: Die Gegenwart auf der Insel ist der Ausgangspunkt, aber die eigentliche Bewegung führt in eine zurückliegende Beziehung, aus der sich alle gegenwärtigen Bindungen erklären. Die Figurenkonstellation ist entsprechend als Netz angelegt, in dem jede Begegnung sich später als vorbestimmt herausstellt. Auffällig ist, dass Trauer bei mehreren Figuren gleichzeitig auftritt und jeweils anders bearbeitet wird — durch Ortswechsel bei der einen, durch körperliche Nähe bei der anderen. Der Rückzug auf eine Insel ist dabei kein Ausweg, sondern der Ort, an dem das Verdrängte einholt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 liegt die Bewertung im oberen Bereich dieses Feldes, getragen von einem Publikum im mittleren dreistelligen Bereich. Der Wert deutet auf ein Werk, das bei denen, die es gesehen haben, Zustimmung findet, ohne breite Aufmerksamkeit zu beanspruchen. 25 Jahre nach dem Erscheinen steht es für eine Erzählweise, die Erotik und Verlust nicht trennt, sondern als dieselbe Bewegung behandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paz Vega als Lucía
- Tristán Ulloa als Lorenzo
- Elena Anaya als Belén
- Najwa Nimri als Elena
- Daniel Freire als Carlos/Antonio
- Silvia Llanos als Luna
- Diana Suárez als Madre de Belén
- Javier Cámara als Pepe
- Juan Fernández als Jefe
- María Álvarez als Nurse
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Verfügbarkeit
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