Lüge und Wahrheit - Shattered Glass (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Ray |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.944.752 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (492 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im ausklingenden 20. Jahrhundert stößt der junge, ehrgeizige Journalist Stephen Glass zur Redaktion des altehrwürdigen Politmagazins The New Republic. Er liefert Reportagen, die sonst niemand bringt: Mal entlarvt er junge Republikaner als ausschweifende Partygänger, mal schildert er anschaulich, wie jugendliche Hacker zum Schrecken großer Konzerne werden. Leserschaft und Kollegen sind begeistert, Glass steigt schnell zum gefeierten Namen der Szene auf.
Der Aufstieg bekommt Risse, als Journalisten anderer Redaktionen beginnen, seine Geschichten nachzurecherchieren. Wo sie nach den Fakten suchen, finden sie keine. Wie weit die Erfindungen reichen und was das für Glass und das Magazin bedeutet, entfaltet der Film Schritt für Schritt.
Entstehungsgeschichte
Billy Ray führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2003. Hayden Christensen, Peter Sarsgaard, Chloë Sevigny und Rosario Dawson bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was für einen Stoff über Betrug im Journalismus, der ohne körperliche Gewalt auskommt, nachvollziehbar erscheint.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Historie und beruht auf einer wahren Begebenheit: Er erzählt die reale Geschichte des Reporters Stephen Glass, der Mitte der Neunziger Jahre in den USA für Zeitschriften wie New Republic, Harpers und den Rolling Stone schrieb und dessen Artikel sich später in erheblichem Umfang als ganz oder teilweise erfunden herausstellten.
Die Anlage der Geschichte ist die eines Redaktionsdramas. Der Spannungsbogen entsteht nicht aus äußerer Bedrohung, sondern aus der Frage, wann und wie die Fassade fällt und wer in der Redaktion sie zuerst durchschaut. Dass Glass zunächst von allen Seiten gefeiert wird, macht die Fallhöhe aus.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 liegt deutlich über dem Mittelfeld, beruht aber auf einer eher schmalen Basis von wenigen hundert Stimmen. Das spricht für einen Film, den sein Publikum überwiegend geschätzt hat, der aber nie ein Massenpublikum erreichte.
Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen. Das Thema, gefälschte Berichterstattung und die Mechanismen, die sie lange unentdeckt lassen, hat seither an Bedeutung eher gewonnen. Innerhalb des Genres steht der Film für eine Erzählform, die den Journalismus selbst zum Schauplatz macht und den Betrug aus der Innensicht der Redaktion zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hayden Christensen als Stephen Glass
- Peter Sarsgaard als Charles 'Chuck' Lane
- Chloë Sevigny als Caitlin Avey
- Rosario Dawson als Andy Fox
- Melanie Lynskey als Amy Brand
- Hank Azaria als Michael Kelly
- Steve Zahn als Adam Penenberg
- Mark Blum als Lewis Estridge
- Simone-Elise Girard als Catarina Bannier
- Chad Donella als David Bach
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Verfügbarkeit
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