Made in China (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julien Abraham |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-06-26 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
François, ein junger Fotograf, hat mit seinen asiatischen Wurzeln lange abgeschlossen. Vor zehn Jahren zerbrach der Kontakt zu seinem Vater, und mit ihm die Verbindung zum chinesischen Teil von Paris. Erst als seine Freundin Sophie ihm eröffnet, dass sie ein Kind erwarten, gerät seine Haltung zur eigenen Herkunft ins Wanken. Für sein Kind will er die Familie und ihre Traditionen wieder in sein Leben lassen. Begleitet von seinem besten Freund Bruno, der sich als liebevoller Chaot prompt in François' Beinahe-Cousine verliebt und dabei ein Fettnäpfchen nach dem anderen mitnimmt, wagt sich François zurück nach Chinatown. Tanten, Onkel, Nichten und Neffen empfangen ihn überschwänglich – nur sein Vater und sein kaum bekannter kleiner Bruder bleiben auf Distanz. Der familiäre Neuanfang erweist sich als schwieriger als erhofft.
Entstehungsgeschichte
Julien Abraham hat den 2019 entstandenen Film inszeniert, eine Mischung aus Komödie und Drama. In den Hauptrollen sind Frédéric Chau, Medi Sadoun, Julie de Bona und Steve Tran zu sehen. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist ohne Einschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zur Geschichte selbst, die zwischen Situationskomik durch Brunos Tollpatschigkeit und der ernsteren Auseinandersetzung mit Familie, Herkunft und Identität pendelt. Dass François' Rückkehr über die bevorstehende Vaterschaft ausgelöst wird, gibt der Handlung einen persönlichen, generationsübergreifenden Rahmen: Es geht nicht nur um die Versöhnung mit der Vergangenheit, sondern auch um die Frage, was von den eigenen Wurzeln an die nächste Generation weitergegeben werden soll. Die große Verwandtschaft, die dem Protagonisten begegnet, steht dabei im Kontrast zu den beiden Figuren, die sich verweigern, was der Geschichte ihre eigentliche Spannung gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,4 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mehrere Jahre vergangen, was den Titel inzwischen zu einem Werk macht, das sich in eine Reihe familienzentrierter Tragikomödien mit Identitätsthematik einordnen lässt, ohne dass sich daraus eine besondere Stellung im Genre ablesen lässt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Frédéric Chau als François
- Medi Sadoun als Bruno
- Julie de Bona als Sophie
- Steve Tran als Félix
- Mylène Jampanoï als Lisa
- Clémentine Célarié als Annie
- Li Heling als Tante Fa
- Bing Yin als Meng
- Xing Xing Cheng als Grand Ma Bin
- Huifang Liu als La Chinoise
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Verfügbarkeit
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