Made in France - Im Namen des Terrors (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Boukhrief |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (212 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sam ist Journalist und plant eine Reportage über islamistische Vereinigungen in Frankreich. Dafür schleust er sich über Monate in eine solche Gruppe ein und wird Teil einer Vierergruppe junger Männer, die entschlossen sind, für den Dschihad ins Ausland zu gehen. Als sein Einsatz beendet scheint, taucht Hassan, der Anführer der Gruppe, wieder auf – mit dem Plan, eine Terrorzelle in Frankreich selbst aufzubauen. Sam entscheidet sich, weiter in der Gruppe zu bleiben, um mehr über Hassans Hintermänner zu erfahren, statt die Behörden sofort einzuschalten. Damit gerät er selbst zunehmend in eine gefährliche Lage, aus der ein Ausstieg immer schwerer wird.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Boukhrief führte bei diesem 2015 entstandenen Drama-Thriller Regie. In den Hauptrollen sind Malik Zidi als Sam, Dimitri Storoge als Hassan sowie François Civil und Nassim Lyes als weitere Mitglieder der Gruppe zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller ergibt sich aus der Doppelrolle der Hauptfigur: Sam ist zugleich Beobachter und Beteiligter, was die Geschichte auf zwei Ebenen erzählt – als investigative Recherche und als Spannungsstück über eine Person, die sich immer tiefer in eine Lage begibt, aus der sie sich nicht mehr ohne Risiko lösen kann. Die Anlage der Handlung, die sich um eine kleine, klar umrissene Gruppe von vier Männern dreht, lenkt den Blick weniger auf ein großes Geschehen als auf die Dynamik innerhalb dieser Gruppe und auf Sams wachsenden Zwiespalt zwischen journalistischer Distanz und persönlicher Gefährdung. Dass Sam sich bewusst gegen einen sofortigen Gang zu den Behörden entscheidet, macht die Erzählung zu einer Studie über Verantwortung und die Kosten des Weitermachens.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was Thriller mit gesellschaftlich heiklem Hintergrund erreichen. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, was den Stoff nicht weniger ernst macht, aber zeigt, dass er sich bislang kein größeres Bewertungspublikum erschlossen hat. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in jene Werke ein, die politische und gesellschaftliche Spannungen über die Perspektive einer einzelnen, moralisch verstrickten Figur greifbar machen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Malik Zidi als Sam
- Dimitri Storoge als Hassan
- François Civil als Christophe
- Nassim Lyes als Driss
- Ahmed Dramé als Sidi
- Franck Gastambide als Dubreuil
- Judith Davis als Laure
- Nailia Harzoune als Zora
- Nicolas Grandhomme als Herbelin
- Assaad Bouab als L'imam
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Verfügbarkeit
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