Madeleine Collins (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Antoine Barraud |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-21 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.549.405 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (170 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Judith lebt zwei Leben zugleich. In Frankreich ist sie an der Seite von Abdel Mutter eines kleinen Mädchens, in der Schweiz teilt sie ihr Dasein mit Melvil und den beiden gemeinsamen älteren Söhnen. Beide Existenzen verlaufen parallel, getrennt durch Grenzen, Namen und Lügen, die über Jahre gehalten haben. Doch das fragile Gleichgewicht beginnt zu kippen. Was einmal als Ausweg oder Notlösung begann, holt Judith nun im Alltag ein: Termine überschneiden sich, Erklärungen werden dünner, und die Menschen um sie herum beginnen, Fragen zu stellen, die sie nicht mehr abwenden kann. Der Film beobachtet, wie eine Frau versucht, zwei Wirklichkeiten zusammenzuhalten, die sich nicht länger ignorieren lassen, ohne zu verraten, wie diese Geschichte endet.
Entstehungsgeschichte
„Madeleine Collins“ entstand 2021 unter der Regie von Antoine Barraud. Die Hauptrolle der Judith übernimmt Virginie Efira, an ihrer Seite stehen Quim Gutiérrez, Bruno Salomone und Loïse Benguerel. Der Film ist als Kinoproduktion angelegt und bewegt sich zwischen Drama und Thriller.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller ist hier kein Zufall, sondern Programm: Die eigentliche Spannung entsteht nicht aus äußerer Bedrohung, sondern aus der psychologischen Anstrengung, ein doppeltes Leben aufrechtzuerhalten. Die Anlage der Geschichte – zwei Länder, zwei Familien, zwei Namen – macht deutlich, dass es weniger um die Frage geht, ob die Wahrheit ans Licht kommt, sondern wie lange eine Person die Kontrolle über ihre eigene Erzählung behalten kann. Die Besetzung mit Efira in der Zentralrolle und Gutiérrez sowie Salomone als die beiden Männer an ihrer Seite unterstreicht diese Struktur aus Spiegelungen und Parallelen, während Loïse Benguerel als Kind einen Teil der Unschuld einbringt, der durch das Lügengebäude gefährdet ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile vier Jahre vergangen, ohne dass sich daraus eine breitere Bewertungsgrundlage ergeben hätte. Innerhalb des psychologischen Thriller-Dramas reiht sich „Madeleine Collins“ in eine Erzähltradition ein, die auf Identität, Täuschung und das Auseinanderbrechen sorgsam konstruierter Lebenslügen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Virginie Efira als Judith Fauvet
- Quim Gutiérrez als Abdel Soriano
- Bruno Salomone als Melvil Fauvet
- Loïse Benguerel als Ninon Soriano
- François Rostain als Francis
- Jacqueline Bisset als Patty
- Thomas Gioria als Joris Fauvet
- Valérie Donzelli als Madeleine Reynal
- Nathalie Boutefeu als Christine
- Nadav Lapid als Kurt
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Verfügbarkeit
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