Madeline's Madeline (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Josephine Decker |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-08-10 |
| Einspielergebnis | 185.576 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Madeline ist manchmal Katze, manchmal Schildkröte – zumindest in ihrer eigenen Vorstellung. Selbst wenn sie einfach nur Madeline ist, bleibt unklar, ob sie diese Rolle nicht bloß spielt. Für ihre Mutter ist sie vor allem ein verletzliches Kind, dessen psychische Verfassung Sorge und medizinische Betreuung erfordert. Ganz anders auf der Bühne: Im Theaterworkshop der fordernden, mitunter leichtsinnigen Evangeline entfaltet Madeline eine Kraft, die sie zu einer beeindruckenden, fast unbändigen Erscheinung macht. Zwischen diesen beiden Wahrnehmungen – der besorgten Mutter und der begeisterten Leiterin – bewegt sich die Geschichte, ohne dass klar wird, welches Bild von Madeline das wahrhaftigere ist.
Entstehungsgeschichte
„Madeline's Madeline“ entstand 2018 unter der Regie von Josephine Decker. Der Film ist als Drama angelegt und wird von Helena Howard in der Titelrolle getragen, an ihrer Seite stehen Molly Parker, Miranda July und Okwui Okpokwasili.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte spielt bewusst mit der Grenze zwischen Rolle und Person: Madelines Zustand wird nie eindeutig aus einer Perspektive erzählt, sondern immer im Widerstreit zweier Deutungen – der medizinisch-fürsorglichen ihrer Mutter und der künstlerisch-fordernden ihrer Theaterleiterin. Dass der Film sich allein dem Genre Drama zuordnet und keine Nebenhandlungen andeutet, unterstreicht, wie konsequent er sich auf diese Innenperspektive konzentriert. Die Wahl, Madelines imaginierte Tierfiguren – Katze, Schildkröte – als Ausdrucksformen ernst zu nehmen, statt sie als bloße Marotte abzutun, deutet auf eine Erzählweise, die Fühlen und Wahrnehmung über klare Handlungslogik stellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass er kein breites, sondern eher ein spezielles Publikum erreicht hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser schmalen, aber immerhin vorhandenen Bewertungsbasis grundlegend etwas geändert zu haben scheint. Im Feld psychologisch grundierter Dramen, die sich um die Unsicherheit zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung drehen, nimmt der Film mit seiner Konzentration auf eine einzelne, widersprüchlich gedeutete Figur eine eigenständige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Helena Howard als Madeline
- Molly Parker als Evangeline
- Miranda July als Regina
- Okwui Okpokwasili als Nurse, KK
- Sunita Mani als Assistant Max
- Eva Steinmetz als Claire, Woman in Pig Mask
- Felipe Bonilla als Santos, Cousin Elmer
- Lolo Haha als Aart
- Jorge Torres-Torres als Alejandro, Craps
- Lisa B. Tharps als Laura
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Verfügbarkeit
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