Malizia - Ein maliziöses Vergnügen (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Salvatore Samperi |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-03-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 109.133 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (373 Stimmen) |
Worum es geht
Catania in den fünfziger Jahren: In einer Wohnung versammeln sich zahlreiche Trauergäste. Ignazio La Brocca, Inhaber einer gut gehenden Schneiderei und Vater von drei Kindern, hat seine Frau verloren. Unter den Anwesenden befindet sich auch eine junge Frau, Angela La Barbera, die ausgerechnet an diesem Tag ihre Stelle als Haushaltshilfe bei der Familie antreten sollte.
Der Witwer und seine drei Kinder gewöhnen sich rasch an die sanfte, aufmerksame Fürsorge der neuen Frau im Haus. Ignazio kann der Versuchung nicht widerstehen und beschließt, Angela zu heiraten, obwohl seit dem Tod seiner Frau erst wenig Zeit vergangen ist. Doch der Verbindung stehen Hindernisse im Weg. Neben dem allgegenwärtigen großen Porträt der ersten Ehefrau ist es vor allem Sohn Nino, der ganz auf Angela fixiert ist. Zwischen den beiden entsteht ein boshaftes, grausames Verhältnis, in dem Angela sich auf die erotischen Spiele des Jugendlichen einlässt, um seine Zustimmung zur Heirat mit dem Vater zu erlangen. Wohin das führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Salvatore Samperi inszenierte diese Komödie, die 1973 erschien und im Englischen „Malicious“ heißt. Laura Antonelli, Turi Ferro, Alessandro Momo und Tina Aumont gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren. Vor 53 Jahren kam er heraus.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine Komödie, doch seine Anlage verbindet Heiterkeit mit einem heiklen, von Begehren und Machtspielen durchzogenen Stoff. Die Freigabe ab 18 Jahren zeigt, dass die erotische Dimension im Zentrum steht und nicht bloß angedeutet wird.
Aufschlussreich ist die Konstellation im Haus: ein Vater, der früh wieder heiraten will, ein Sohn, der dieselbe Frau begehrt, und das Bildnis der verstorbenen Mutter, das über allem wacht. Der Titel „Malizia“, zu Deutsch Bosheit, fasst die Stimmung zusammen, die sich zwischen Angela und Nino entwickelt.
Einordnung & Wirkung
Durchschnittlich 7,3 von 10 Punkten sprechen für eine deutlich positive Wertung. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und zeigt, dass der Film beim Publikum Anklang findet.
Aus heutiger Sicht, mehr als ein halbes Jahrhundert später, verlangt der Stoff einen wachen, reflektierten Blick, weil er die Annäherung zwischen einer Erwachsenen und einem Jugendlichen zum Gegenstand einer Komödie macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laura Antonelli als Angela
- Turi Ferro als Ignazio
- Alessandro Momo als Nino
- Tina Aumont als Luciana
- Lilla Brignone als Granma
- Pino Caruso als Don Cirillo
- Angela Luce als Ines Corallo
- Stefano Amato als Porcello
- Gianluigi Chirizzi als Nuccio
- Grazia Di Marzà als Adelina
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