Mama gegen Papa (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Bourboulon |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-02-04 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.084 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Florence und Vincent Leroy haben ein schönes Zuhause, drei Kinder und beruflich Erfolg. Mit der Scheidung gerät dieses Gefüge ins Rutschen, allerdings nicht aus den Gründen, die man erwarten würde. Nicht der Trennungsschmerz setzt den beiden zu, und auch nicht die für viele Betroffene bedrückende Aussicht, Mathias, Emma und Julien seltener zu sehen. Im Gegenteil: Beide haben gerade einen Traumjob in Reichweite, und beide wissen, dass sie ihn mit weiteren Elternpflichten vergessen können. Also will keiner das Sorgerecht übernehmen. Ein Richter setzt eine Frist von drei Wochen, in der eine Entscheidung fallen muss. Was daraufhin einsetzt, ist ein Wettkampf mit umgekehrtem Vorzeichen: Es geht darum, am Ende möglichst nicht zuständig zu sein.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie des 2015 erschienenen Films zeichnet Martin Bourboulon verantwortlich. In der Besetzung stehen Marina Foïs, Laurent Lafitte, Alexandre Desrousseaux und Anna Lemarchand. Eine Altersbeschränkung besteht nicht.
Hinter den Kulissen
Als Komödie ohne weitere Genrezuschreibung setzt der Film alles auf eine einzige Umkehrung: Der Sorgerechtsstreit, sonst ein Stoff fürs Drama, wird zum Wettbewerb im Verlieren. Damit ist die Fallhöhe von Anfang an gesetzt, denn die Kinder sind bei diesem Spiel nicht Publikum, sondern Einsatz. Die Frist von drei Wochen gibt der Geschichte eine Uhr, die tickt, und zwingt zur Eskalation: Jeder Schachzug des einen verlangt einen größeren des anderen. Dass die Kinder mit Namen genannt sind, hält den Preis dieser Auseinandersetzung sichtbar.
Einordnung & Wirkung
Eine vierstellige Zahl an Stimmen führt zu einem Schnitt von 6,1 von 10. Das ist ein Wert im mittleren Bereich: Zustimmung ja, Begeisterung eher nicht, bei einer Beteiligung, die für ein überschaubares Publikum spricht. Elf Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film dort, wo viele Komödien mit einer starken Ausgangsidee landen: Die Prämisse trägt, die Bewertung hält sich zurück. Dass keine Altersbeschränkung besteht, verweist zugleich darauf, dass der Streit trotz seines Gegenstands mit weichen Mitteln geführt wird und die Kinder nicht zu Verlierern erklärt werden.
Bilder







Besetzung & Stab
- Marina Foïs als Florence Leroy
- Laurent Lafitte als Vincent Leroy
- Alexandre Desrousseaux als Mathias Leroy
- Anna Lemarchand als Emma Leroy
- Achille Potier als Julien Leroy
- Judith El Zein als Virginie
- Michaël Abiteboul als Paul
- Vanessa Guide als Marion
- Michel Vuillermoz als Coutine
- Anne Le Ny als Judge
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Verfügbarkeit
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