Man of Steel (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zack Snyder |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 143 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 225.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 668.045.518 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (16.608 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Planet Krypton stirbt, weil sein Kern ausgebeutet wurde. Jor-El schickt seinen neugeborenen Sohn als einziges Kind einer Generation zur Erde, die nicht künstlich gezüchtet wurde. Kal-El wächst als Clark Kent in Kansas auf, mit Fähigkeiten, die er verbergen soll — sein Adoptivvater hält die Welt für nicht bereit.
Als General Zod, ein überlebender kryptonischer Militär, die Erde erreicht und Clarks Auslieferung verlangt, muss er sich zeigen. Der Film erzählt das nicht als Aufstieg eines Helden, sondern als Konflikt zwischen zwei Überlebenden derselben toten Welt, die beide meinen, das Richtige zu tun.
Entstehungsgeschichte
Nach dem enttäuschenden Ergebnis von "Superman Returns" (2006) suchte Warner einen Neustart. Christopher Nolan, der gerade die Batman-Trilogie abgeschlossen hatte, brachte das Projekt als Produzent auf den Weg; David S. Goyer schrieb das Drehbuch.
Zack Snyder übernahm die Regie. Die Grundlinie war, die Figur ernster und schwerer anzulegen als in den Filmen der 1970er und 80er — Superman als Fremder, der Angst auslöst, nicht als freundlicher Retter. Henry Cavill war zuvor mehrfach für die Rolle im Gespräch gewesen und wurde nach umfangreichem Auswahlverfahren besetzt.
Hinter den Kulissen
Snyder ließ überwiegend mit Handkamera drehen, auch in den Flugszenen, um den Eindruck zu erzeugen, die Kamera könne den Figuren kaum folgen. Die Farbgebung ist entsättigt, das Kostüm dunkler als in allen Vorgängern und ohne rote Außenhose.
Hans Zimmer komponierte die Musik und verzichtete bewusst auf jede Anlehnung an John Williams' Thema von 1978; er ließ für die Aufnahmen zwölf Schlagzeuger gleichzeitig spielen. Die Zerstörung von Metropolis im letzten Akt umfasst rund eine halbe Stunde und ist eine der längsten Zerstörungssequenzen des Genres.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 668 Millionen Dollar ein — solide, aber unter den Erwartungen für einen Neustart dieser Größe.
Zwei Entscheidungen prägen seine Rezeption bis heute: die Zerstörung der Stadt mit implizit tausenden Toten, ohne dass der Film das verhandelt, und die Schlussszene, in der Superman tötet. Beides widerspricht dem Selbstverständnis der Figur und wurde entsprechend kontrovers aufgenommen. "Batman v Superman" griff die erste Kritik ausdrücklich auf und machte sie zum Ausgangspunkt seiner Handlung — ein seltener Fall, in dem ein Studio die Debatte über den Vorgängerfilm in die Fortsetzung einbaut.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Cavill als Clark Kent / Kal-El
- Amy Adams als Lois Lane
- Michael Shannon als General Zod
- Diane Lane als Martha Kent
- Russell Crowe als Jor-El
- Antje Traue als Faora-Ul
- Harry Lennix als General Swanwick
- Richard Schiff als Dr. Emil Hamilton
- Christopher Meloni als Colonel Nathan Hardy
- Kevin Costner als Jonathan Kent
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Verfügbarkeit
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