Manie Manie (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 川尻善昭 |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Animation, Abenteuer |
| Laufzeit | 55 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (132 Stimmen) |
Worum es geht
Manie Manie versammelt drei in sich abgeschlossene Episoden. Im ersten Teil, Labyrinth, folgt ein einsames Mädchen namens Sachi einer Spur durch einen Spiegel und gelangt in eine Welt, die von traumhaften und zugleich alptraumhaften Gestalten bevölkert ist. Der zweite Teil, Der Rennfahrer, begleitet Zack Hugh, der seit zehn Jahren an einem tödlichen Wettbewerb teilnimmt, aus dem es offenbar kein Aussteigen gibt, selbst wenn er es wollte. Im dritten Teil, Gestoppte Bauarbeiten, wird ein junger Mann in den Amazonas geschickt, um ein außer Kontrolle geratenes Bauprojekt namens Projekt 444 zu stoppen, bei dem Maschinen ein Eigenleben entwickelt haben. Die drei Geschichten haben keinen gemeinsamen Handlungsstrang, sondern nähern sich auf unterschiedliche Weise Zuständen zwischen Wirklichkeit, Wahn und technischer Bedrohung.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 1989 unter der Regie von Rintarō. Die Besetzung umfasst Banjo Ginga, Masane Tsukayama, Hideko Yoshida und Iemasa Kayumi. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass der Film aus drei separaten Episoden besteht, statt eine einzelne Handlung zu verfolgen, erlaubt sehr unterschiedliche Zugänge zum Science-Fiction-Genre: eine kindliche Traumreise, ein düsterer Motorsport-Fiebertraum und eine Auseinandersetzung mit außer Kontrolle geratener Technik im Dschungel. Die Kombination aus Science-Fiction, Animation und Abenteuer zeigt sich hier weniger als geschlossenes Weltenbild, sondern als Sammlung von Variationen über Kontrollverlust – ob durch Magie, Sucht oder Maschinen. Die episodische Anlage macht den Titel eher zu einer Sammlung von Stimmungen als zu einer stringenten Erzählung, was die Bewertung solcher Anthologiefilme grundsätzlich erschwert, da jede Episode für sich funktionieren muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Manie Manie im soliden, aber nicht herausragenden Mittelfeld seiner Zuschauerresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 1989 sind inzwischen deutlich mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel zu einem frühen Vertreter jener Anime-Anthologien macht, die Science-Fiction-Elemente mit surrealen und technikkritischen Motiven verbinden. Innerhalb dieses schmalen Genresegments bleibt er ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich sich fantastische Stoffe innerhalb eines einzigen Films entfalten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Banjo Ginga als Zach Hugh (segment "Running Man") (voice)
- Masane Tsukayama als Bob Stone (segment "Running Man") (voice)
- Hideko Yoshida als Shojo Sachi (segment "Labyrinth Labyrinthos") (voice)
- Iemasa Kayumi als Bucho (segment "Construction Cancellation Order") (voice)
- Hiroshi Otake als Robot 444 (segment "Construction Cancellation Order") (voice)
- Yu Mizushima als Sugioka (segment "Construction Cancellation Order") (voice)
- Kazumi Tanaka als (segment "Construction Cancellation Order") (voice)
- Yusaku Yara als (segment "Construction Cancellation Order") (voice)
- Joji Yanami als (segment "Construction Cancellation Order") (voice)
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Verfügbarkeit
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