Manifesto (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julian Rosefeldt |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 10.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Manifesto zeigt eine Frau in dreizehn völlig unterschiedlichen Rollen: als Lehrerin, Puppenspielerin, Nachrichtensprecherin, Fabrikarbeiterin, Obdachlose und weitere Gestalten. In jeder dieser Figuren spricht sie Texte, die aus Manifesten von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten, Dogma-95-Vertretern und anderen künstlerischen Bewegungen zusammengesetzt sind. Die Schriften einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher fließen ebenfalls ein. Statt eine durchgehende Handlung zu erzählen, montiert der Film diese Stimmen zu einer Art Collage, die immer wieder dieselbe Frage stellt: welche Rolle der Kunst und den Kunstschaffenden in der heutigen Gesellschaft zukommt. Die einzelnen Episoden stehen dabei für sich, verbunden durch die eine Darstellerin und das gemeinsame Thema.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Julian Rosefeldt bei diesem 2017 entstandenen Drama. Die Hauptrolle in allen dreizehn Erscheinungsformen übernimmt Cate Blanchett, an ihrer Seite stehen Erika Bauer, Carl Dietrich Carls und Marie Borkowski Foedrowitz. Eine Altersfreigabe ohne Einschränkung liegt vor.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films verrät einiges über seinen Charakter: Statt Figuren und Konflikt im klassischen Sinn liefert er eine Aneinanderreihung von Sprechakten, getragen von einer einzigen Schauspielerin in wechselnden Milieus und Kostümen. Die Kombination aus Text unterschiedlichster künstlerischer Strömungen und ganz alltäglichen Berufsbildern erzeugt eine Reibung, die den ursprünglichen Kunst-Manifesten neue Klangfarben verleiht. Das Genre Drama trifft hier auf eine im Kern installative, performative Struktur, in der Sprache selbst zum eigentlichen Ereignis wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich Manifesto im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Bewertungsbasis. Seit der Entstehung 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes verändert hätte. Innerhalb des Dramas nimmt der Film durch seine collagenhafte, textbasierte Struktur eine Sonderstellung ein und unterscheidet sich deutlich von konventioneller Erzählware des Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cate Blanchett als Various
- Erika Bauer als Situationism Extra #4
- Carl Dietrich Carls als Situationism Extra #5
- Marie Borkowski Foedrowitz als Situationism Extra #1
- Ea-Ja Kim als Pop Art Extra
- Marina Michael als Situationism Extra #3
- Hannelore Ohlendorf als Situationism Extra #2
- Ottokar Sachse als Situationism Extra #6
- Ralf Tempel als Catholic Priest (Dadaism)
- Jimmy Trash als Himself
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Verfügbarkeit
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