Margaret (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kenneth Lonergan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-30 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.495 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (350 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lisa Cohen besucht eine Highschool in New York. Nach einem Einkaufsbummel an der Upper East Side flirtet sie harmlos mit dem Busfahrer Maretti und lenkt ihn dabei so sehr ab, dass es zu einem Unfall kommt. Eine Frau verliert dabei ihr Leben. Die 17-Jährige ist überzeugt, dass sie selbst die Tragödie ausgelöst hat.
Weil sie den Fahrer für unschuldig hält, schließlich war sie es, die ihn abgelenkt hat, will sie ihn schützen. In ihrer Zeugenaussage lügt sie und behauptet, die Getötete sei bei Rot über die Ampel gegangen.
Das Leben geht scheinbar weiter. In der Schule diskutiert Lisa über Terrorismus und Politik und flirtet mit ihrem Mathematiklehrer Aaron Caije. Innerlich aber zerreißt sie die Frustration. Zusehends quält sie ihre Familie, ihre Freunde und ihre Lehrer emotional, vor allem jedoch sich selbst.
Entstehungsgeschichte
Kenneth Lonergan inszenierte das Drama, das 2011 erschienen ist. Anna Paquin, J. Smith-Cameron, Mark Ruffalo und Jeannie Berlin gehören zur Besetzung.
Die Konstellation verbindet die Welt einer Jugendlichen mit der Welt der Erwachsenen: Familie, Lehrer und ein Fremder, dessen Schicksal durch einen einzigen Moment mit ihrem verknüpft ist.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama konzentriert sich der Film auf die innere Lage seiner Hauptfigur. Der Unfall steht am Anfang, doch er ist nicht das eigentliche Thema. Im Mittelpunkt stehen die Folgen einer Schuld, die sich nicht auflösen lässt, und eine Lüge, die aus einem Impuls der Fairness heraus entsteht und doch eine weitere Last bedeutet.
Bemerkenswert ist, wie die Geschichte das Private mit dem Öffentlichen verschränkt. Lisa debattiert in der Schule über große Fragen wie Terrorismus und Politik, während sie mit einer sehr konkreten moralischen Frage allein bleibt. Ihre Wut richtet sich gegen ihr Umfeld und gegen sich selbst. So entsteht das Porträt einer jungen Frau, deren jugendlicher Idealismus auf die harte Wirklichkeit der Erwachsenenwelt trifft.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,4 von 10, ein Wert im oberen Mittelfeld. Er beruht auf einigen hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 15 Jahre vergangen. Im Feld des Coming-of-Age-Dramas steht der Film für eine Erzählung, die Schuld und Erwachsenwerden ohne einfache Antworten miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anna Paquin als Lisa Cohen
- J. Smith-Cameron als Joan
- Mark Ruffalo als Maretti
- Jeannie Berlin als Emily
- Jean Reno als Ramon
- Sarah Steele als Becky
- John Gallagher Jr. als Darren
- Cyrus Hernstadt als Curtis
- Allison Janney als Monica Patterson
- Kieran Culkin als Paul
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Verfügbarkeit
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