Marie Curie (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marie Noëlle |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1903 steht Marie Curie beruflich weit oben: Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre erhält sie den Nobelpreis für Physik. Der Tod Pierres bei einem Unfall trifft sie kurz darauf hart, doch sie führt ihre Forschungen allein weiter und übernimmt eine Lehrtätigkeit an der Sorbonne. Als sie sich privat dem verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin annähert und eine Affäre beginnt, gerät sie ins Visier der Pariser Presse. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem ihr ein zweiter Nobelpreis in Aussicht gestellt wird, wird ihr öffentlich Ehebruch vorgeworfen und ihr Ansehen infrage gestellt. Der Film zeigt, wie wissenschaftlicher Erfolg und persönliches Leben in Konflikt geraten, ohne die weiteren Konsequenzen vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Marie Curie“ entstand 2016 unter der Regie von Marie Noëlle als Spielfilm mit historischem Hintergrund. Die Titelrolle übernimmt Karolina Gruszka, an ihrer Seite stehen Arieh Worthalter, Charles Berling und Izabela Kuna. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie richtet den Blick weniger auf wissenschaftliche Leistungen als auf die private Zerreißprobe hinter der öffentlichen Figur. Die Erzählung stellt Curies berufliche Anerkennung ihrem gesellschaftlichen Skandal gegenüber und macht daraus den eigentlichen Spannungsbogen. Dass eine bekannte historische Persönlichkeit über ihre persönlichen Konflikte statt über ihre Entdeckungen erschlossen wird, zeigt eine Herangehensweise, die weniger auf Lehrbuchwissen als auf die Innenperspektive einer Frau in einem von Männern dominierten Umfeld setzt. Die Besetzung mit überwiegend europäischen Darstellerinnen und Darstellern unterstreicht den internationalen, aber nicht auf ein einzelnes nationales Publikum zugeschnittenen Zugriff auf den Stoff.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich der Publikumsresonanz. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daraus eine breitere Bewertungsbasis ergeben hätte. Im Feld historischer Dramen über Wissenschaftlerpersönlichkeiten reiht sich der Film mit seinem Fokus auf private Konflikte statt auf Forschungsleistungen ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung innerhalb des Genres ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Karolina Gruszka als Maria Skłodowska-Curie
- Arieh Worthalter als Paul Langevin
- Charles Berling als Pierre Curie
- Izabela Kuna als Bronisława Skłodowska
- Malik Zidi als André-Louis Debierne
- André Wilms als Eugène Curie
- Daniel Olbrychski als Emile Amagat
- Marie Denarnaud als Jeanne Langevin
- Samuel Finzi als Gustave Téry
- Piotr Głowacki als Albert Einstein
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Verfügbarkeit
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