Marjorie Prime (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Almereyda |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-01-23 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (215 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer nicht näher bestimmten Zukunft kämpft Marjorie, eine einst gefeierte Violinistin, gegen den Verlust ihrer Erinnerungen. Trost findet sie in holografischen Projektionen verstorbener Menschen, die sie liebte und die nun so erscheinen, wie sie selbst sie in Erinnerung behalten möchte. Ihre Zeit verbringt sie vor allem mit der Projektion ihres verstorbenen Mannes, dargestellt in seinen Dreißigern und Vierzigern, deren Erinnerungen jedoch lückenhaft und fehlerhaft sind. Auch ihre Tochter und ihr Stiefsohn sind Teil dieses Zusammenlebens zwischen Erinnerung, Verlust und technischer Nachbildung.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2017 und liegt unter der Regie von Michael Almereyda vor. Die Besetzung umfasst Geena Davis, Hannah Gross, Jon Hamm und India Reed Kotis.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Mystery und Science-Fiction verrät bereits die Anlage der Geschichte: Es geht weniger um futuristische Technik als Selbstzweck, sondern um die Frage, wie Erinnerung, Trauer und Identität sich verändern, wenn Verstorbene als Projektionen weiterexistieren. Die Rahmenhandlung um eine alte Frau, die ihr Gedächtnis verliert, während eine unvollständige, fehlerhafte digitale Kopie ihres Mannes an ihrer Seite bleibt, macht aus der Science-Fiction-Prämisse ein Familiendrama mit mystischem Unterton. Dass die Handlung sich auf ein enges Figurenensemble – Mutter, Tochter, Stiefsohn und die Projektion des Vaters – konzentriert, deutet auf eine kammerspielartige, dialoggetriebene Erzählweise hin, die die zwischenmenschlichen Beziehungen stärker gewichtet als äußere Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Zustimmung, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über breite Publikumswirkung ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich der Titel innerhalb des Science-Fiction-Dramas als leiseres, introspektives Gegenstück zu actionorientierteren Vertretern des Genres positioniert. Die Verbindung von Erinnerung, Verlust und künstlicher Nachbildung bleibt dabei das zentrale Thema, das den Film von reinen Zukunftsvisionen abgrenzt und stärker in Richtung eines emotionalen Kammerspiels rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Geena Davis als Tess
- Hannah Gross als Young Marjorie
- Jon Hamm als Walter
- India Reed Kotis als Young Tess (as India Kotis)
- Leslie Lyles als Mrs. Salveson
- Cashus Muse als Bartender
- Tim Robbins als Jon
- Hana Colley als 2nd Generation Marjorie, Age 10 (as Hana May Colley)
- Lois Smith als Marjorie
- Azumi Tsutsui als 2nd Generation Marjorie, Age 30
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Verfügbarkeit
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