Martha Marcy May Marlene (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sean Durkin |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (847 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Martha war verschwunden, einfach weg. Nach einigen Jahren steht sie plötzlich wieder da, und niemand weiß, wo sie war oder was sie erlebt hat. Ihre ältere Schwester Lucy und deren Mann verbringen gerade ihren Urlaub im gemeinsamen Ferienhaus und nehmen sie bei sich auf.
Was Martha verschweigt: Sie hat die vergangenen Jahre in einer sektenähnlichen Gemeinschaft verbracht und ist von dort geflüchtet. Der Versuch, sich wieder im normalen Leben zurechtzufinden, macht bald sichtbar, welche seelischen Folgen diese Zeit hinterlassen hat. Die Erinnerungen sind dauerhaft da, die Angst, gefunden zu werden, ebenso, und beides zusammen macht ein unauffälliges Leben unmöglich.
Entstehungsgeschichte
Sean Durkin verantwortet die Regie des 2011 herausgekommenen Films. Elizabeth Olsen, Sarah Paulson, Hugh Dancy und John Hawkes bilden eine kleine Besetzung, die den Stoff auf wenige Beziehungen konzentriert. Ab 16 Jahren freigegeben, hält der Film das Belastende in der Wirkung und nicht in der Zurschaustellung.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller greifen hier auf ungewöhnliche Weise ineinander. Das Drama liegt in der Rückkehr und in der Sprachlosigkeit zwischen den Schwestern, der Thriller in einer Bedrohung, die möglicherweise nur in Marthas Wahrnehmung besteht und gerade deshalb nicht zu entkräften ist. Die Erzählform folgt dieser Unsicherheit: Weil die Hauptfigur nicht erzählt, wo sie war, weiß auch das Publikum nur so viel wie ihre Angehörigen, und was sie erlebt hat, dringt in Bruchstücken durch. Der Titel selbst deutet auf mehrere Namen für dieselbe Person, was den Kern des Stoffes benennt.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben 6,6 von 10. Der Wert liegt oberhalb der Mitte und deutet auf einen Stoff, der Zustimmung findet, aber niemanden mühelos mitnimmt, was zur Härte des Themas passt. 15 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Kino, das psychische Folgen ernst nimmt und auf Auflösung verzichtet, wo es keine gibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elizabeth Olsen als Martha
- Sarah Paulson als Lucy
- Hugh Dancy als Ted
- John Hawkes als Patrick
- Brady Corbet als Watts
- Louisa Krause als Zoe
- Christopher Abbott als Max
- Maria Dizzia als Katie
- Julia Garner als Sarah
- Adam David Thompson als Bartender
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Verfügbarkeit
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