Maybe Baby (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben Elton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-06-02 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sam und Lucy wollen ein Kind, doch es klappt einfach nicht. Ein durchgeplanter Zeitplan fürs Schlafzimmer bringt nichts, also greifen sie zu drastischeren Mitteln: Erst wird erfolglos bei alten heidnischen Göttern um Hilfe gebeten, dann meldet sich das Paar bei einer Kinderwunschklinik an. Der Druck der Kinderlosigkeit zehrt an der Beziehung, die Stimmung ist angespannt bis zum Zerreißen, und Lucy beginnt, die Annäherungen ihres jüngeren Kollegen Carl zuzulassen. Sam wiederum verarbeitet die Situation auf andere Weise: Er schreibt sein erstes Drehbuch, das genau von einem Paar handelt, das keine Kinder bekommen kann. Als das Skript tatsächlich verfilmt wird und Lucy davon erfährt, fühlt sie sich zutiefst verraten und verlässt Sam. Erst als sie sich den fertigen Film ansieht, entdeckt sie eine Seite an ihm, die sie zuvor nicht kannte.
Entstehungsgeschichte
„Maybe Baby“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Ben Elton. Für die Rollen von Sam und Lucy standen Hugh Laurie und Joely Richardson vor der Kamera, an ihrer Seite spielen Adrian Lester und Matthew Macfadyen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein eigentlich ernstes Thema wie unerfüllter Kinderwunsch wird über den Umweg der Selbstreflexion – Sam verarbeitet sein Leid, indem er es zu Fiktion verarbeitet – in komödiantische Bahnen gelenkt. Die Verschachtelung von Film im Film, bei dem Lucy ihren Partner erst durch dessen eigenes Werk wirklich versteht, verweist auf ein Erzählprinzip, das private Krise und künstlerische Verarbeitung eng miteinander verknüpft. Die Ensemblebesetzung mit vier profilierten Darstellern deutet auf eine Geschichte hin, die neben dem zentralen Paar auch Nebenfiguren wie den Kollegen Carl Raum zur Entfaltung gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2000 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb der Liebeskomödien jener Zeit als eher randständig erscheinen lässt, gemessen an der begrenzten Zahl abgegebener Stimmen. Als Beitrag zum Genre bleibt er ein Beispiel dafür, wie ein ernstes zwischenmenschliches Thema komödiantisch aufgearbeitet werden kann.
Bilder



Besetzung & Stab
- Hugh Laurie als Sam Bell
- Joely Richardson als Lucy Bell
- Adrian Lester als George
- Matthew Macfadyen als Nigel
- Yasmin Bannerman als Melinda
- Joanna Lumley als Shiela
- Rowan Atkinson als Mr. James
- Emma Thompson als Druscilla
- James Purefoy als Carl Phipps
- Tom Hollander als Ewan Proclaimer
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Verfügbarkeit
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