Mein Bruder, meine Schwester (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Capucci |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-08 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihres Vaters sehen sich Tesla und ihr Bruder Nik gezwungen, wieder unter einem Dach zu leben. Ein ungewöhnliches Erbschaftsabkommen verpflichtet die beiden, die sich seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr begegnet sind, ein Jahr lang zusammenzuwohnen. Im Haus leben auch Teslas Kinder: Sebastiano, ein hochbegabter Cellist mit einer hochfunktionalen Schizophrenie, den die Mutter mit erdrückender Fürsorge umgibt, und Carolina, zu der Tesla ein angespanntes Verhältnis hat. Aus dem erzwungenen Zusammenleben entstehen Reibereien zwischen den gegensätzlichen Geschwistern, aber auch eine unerwartete Nähe zwischen Nik und seinem Neffen. Nach und nach finden alle ein vorläufiges Gleichgewicht, bis eine Reihe von Ereignissen die Figuren zwingt, sich ihren Ängsten und Geheimnissen zu stellen.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 2021 stammt von Regisseur Roberto Capucci. In den Hauptrollen sind Alessandro Preziosi, Claudia Pandolfi, Ludovica Martino und Stella Egitto zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, das das Zusammentreffen einer zerstrittenen Familie über einen begrenzten Zeitraum hinweg verfolgt.
Hinter den Kulissen
Die Erzählung setzt auf ein enges Figurenensemble, das über ein erzwungenes Zusammenleben zusammengeführt wird – ein Muster, das familiäre Konflikte konzentriert statt sie zu verstreuen. Dass Sebastianos hochfunktionale Schizophrenie und Carolinas schwieriges Verhältnis zur Mutter gleichzeitig verhandelt werden, deutet auf eine Geschichte, die mehrere Generationen und mehrere Formen von Verletzlichkeit nebeneinanderstellt. Die Kombination aus Streit, überraschender Zuneigung und dem Weg zu Vergebung positioniert den Film als reines Beziehungsdrama ohne Genrebeimischungen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Titel im mittleren Feld des Genres, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser schmalen Bewertungsbasis viel geändert hat. Für ein Familiendrama mit psychologischem Schwerpunkt bleibt der Film damit ein eher randständig wahrgenommener Titel innerhalb seines Genres.
Bilder






Besetzung & Stab
- Alessandro Preziosi als Nick
- Claudia Pandolfi als Tesla
- Ludovica Martino als Carolina
- Stella Egitto als Emma
- Caterina Murino als Giada
- Frank Gerrish als Federico
- Fausto Morciano als Uomo Chat
- Francesco Cavallo als Sebastiano
- Massimiliano Caprara als Notaio
- Giovanni Galati als Parcheggiatore
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Verfügbarkeit
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