Mein Kriegswinter (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Koolhoven |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 530.048 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Januar 1945, die von Deutschland besetzten Niederlande versinken im Schnee, und der Hunger treibt viele Menschen ostwärts auf der Suche nach einem besseren Leben. In einem kleinen Provinzstädtchen versucht der Bürgermeister, die ohnehin brüchige Ordnung aufrechtzuerhalten, während sein 13-jähriger Sohn Michiel davon träumt, aktiv gegen die Besatzer vorzugehen. Ein geheimes Schreiben bringt ihn auf die Spur eines abgestürzten britischen Piloten, der sich versteckt hält. Der Pilot misstraut dem Jungen zunächst, ist aber auf dessen Hilfe angewiesen. Aus dieser Konstellation entwickelt sich eine Geschichte, die zeigt, wie ein Kind in eine Welt aus Gefahr, Loyalität und Verrat gerät.
Entstehungsgeschichte
„Mein Kriegswinter“ entstand 2008 unter der Regie von Martin Koolhoven. Es handelt sich um einen Spielfilm mit den Darstellern Martijn Lakemeier, Melody Klaver, Yorick van Wageningen und Jamie Campbell Bower. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung aus Drama, Historie und Kriegsfilm verortet die Geschichte fest im Alltag der Besatzungszeit, nicht in reiner Actionerzählung. Dass die Handlung aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt wird, verschiebt den Blick auf den Krieg: Statt strategischer Übersicht steht die begrenzte, oft naive Sicht eines 13-Jährigen im Zentrum, der Entscheidungen trifft, deren Tragweite er kaum abschätzen kann. Die Konstellation zwischen Vater und Sohn – der eine um Stabilität bemüht, der andere auf Widerstand aus – deutet auf einen Generationenkonflikt hin, der innerhalb der Besatzungssituation ausgetragen wird. Das Zusammentreffen mit dem misstrauischen britischen Piloten fügt der Geschichte ein Element der Fremdheit hinzu, das Vertrauen erst erarbeitet werden muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Beitrag zum Genre des europäischen Kriegsdramas einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind inzwischen 17 Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe historischer Erzählungen stellt, die sich mit der Besatzungszeit in den Niederlanden befassen. Die Perspektive eines Kindes im Krieg unterscheidet ihn dabei von Werken, die den Konflikt aus Sicht von Erwachsenen oder militärischen Akteuren schildern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Martijn Lakemeier als Michiel van Beusekom
- Melody Klaver als Erica van Beusekom
- Yorick van Wageningen als Uncle Ben
- Jamie Campbell Bower als Jack
- Raymond Thiry als Johan van Beusekom
- Anneke Blok als Lisa van Beusekom
- Mees Peijnenburg als Dirk
- Jesse van Driel als Theo
- Dan van Husen als Auer
- Ad van Kempen als Schafter
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Verfügbarkeit
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