Mein Leben für dich (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruce Joel Rubin |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-11-12 |
| Budget | 17.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 27.484.464 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (238 Stimmen) |
Worum es geht
Bob hat, was viele sich erträumen: ein schönes Haus, eine gute Ehe, eine Karriere, die ihn erfüllt. Als seine Frau schwanger wird, scheint das Glück vollständig. Doch die Freude währt kurz, denn Bob erhält die Diagnose einer unheilbaren Krankheit, die ihm nur noch wenige Monate Lebenszeit lässt. Aus dem Schock heraus beginnt er einen Wettlauf mit der Zeit: Er will sein Kind noch kennenlernen, vor allem aber will er, dass sein Kind ihn kennt. Deshalb beginnt er, einen Film über sein eigenes Leben zu drehen – nicht als Andenken allein, sondern als eine Art Wegweisung für die Zukunft seines Sohnes. Die Arbeit an diesem ungewöhnlichen Projekt wird für Bob zu einem Moment der Selbstbefragung, in dem er, mitunter mit beißender Ironie, seine Vergangenheit durchgeht und dabei etwas über sich selbst erfährt, das ihm bislang verschlossen war.
Entstehungsgeschichte
„Mein Leben für dich“ entstand 1993 unter der Regie von Bruce Joel Rubin. In den Hauptrollen sind Michael Keaton, Nicole Kidman, Bradley Whitford und Michael Constantine zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier in einer sehr direkten Form: Statt äußerer Konflikte steht die innere Auseinandersetzung eines Mannes mit seinem nahenden Tod im Zentrum, gepaart mit dem Versuch, eine Beziehung zu einem Kind aufzubauen, das er nie wirklich erleben wird. Die Idee, das eigene Leben filmisch aufzuarbeiten, gibt der Geschichte eine rückblickende, fast autobiografische Struktur innerhalb der Erzählung selbst – ein Film im Film, der Rückschau und Zukunftsgedanken miteinander verbindet. Dass die Aufarbeitung mit Ironie geschieht, deutet darauf hin, dass der Film Schwere und Leichtigkeit nicht als Gegensätze behandelt, sondern nebeneinanderstellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld des Genres, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1993 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Krankheits- und Abschiedsgeschichten im Kino verstärkt behandelt wurden. Innerhalb des Dramas mit Liebesfilm-Einschlag steht er für eine Erzählform, die persönliche Bilanz und familiäre Bindung in den Mittelpunkt stellt, ohne auf äußere Spannung angewiesen zu sein.
Bilder





Besetzung & Stab
- Michael Keaton als Bob Jones
- Nicole Kidman als Gail Jones
- Bradley Whitford als Paul Ivanovich
- Michael Constantine als Bill Ivanovich
- Rebecca Schull als Rose Ivanovich
- Haing S. Ngor als Mr. Ho
- Mark Lowenthal als Dr. Mills
- Lee Garlington als Carol Sandman
- Toni Sawyer als Doris
- Romy Rosemont als Anya Stasiuk
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Verfügbarkeit
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