Mein Leben in Rosarot (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alain Berliner |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-05-28 |
| Budget | 3.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ludovic ist ein Kind, das sich als Mädchen empfindet, ganz selbstverständlich und ohne inneren Zweifel. Er ist überzeugt, dass sich diese Gewissheit eines Tages auch äußerlich zeigen wird. Seine Zuneigung gilt Jérôme, einem Mitschüler und Sohn des Vorgesetzten seines Vaters. Was zunächst als kindliches Spiel erscheint, sorgt für Aufsehen in der Nachbarschaft, als die beiden Jungen bei einer improvisierten Hochzeit erwischt werden. Für Ludovics Familie wird schnell klar, dass es sich nicht um eine vorübergehende Laune handelt. Ihre Versuche, ihn umzustimmen, bleiben ohne Erfolg, und aus der anfänglichen Belustigung des Umfelds wird zunehmend Ablehnung. Nachbarn, Freunde und Lehrer reagieren heftig, die Situation spitzt sich zu einem ernsten familiären Konflikt zu, der auf ein hoffnungsvolles Ende zusteuert.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1997 und wurde von Alain Berliner inszeniert. Er verbindet die Anlage eines Dramas mit komödiantischen Elementen. In den Hauptrollen sind Georges Du Fresne, Michèle Laroque, Jean-Philippe Écoffey und Hélène Vincent zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet darauf hin, dass die Geschichte nicht nur als ernste Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Intoleranz erzählt wird, sondern auch mit einem Blick, der die kindliche Perspektive und ihre unbeirrbare Logik ernst nimmt, ohne sie zu verspotten. Dass die Handlung aus der Sicht des Kindes selbst gedacht ist, verschiebt den Fokus weg von einer reinen Problemgeschichte hin zu einer Erzählung über Selbstverständnis, das auf Widerstand trifft. Die Ausweitung des Konflikts auf Nachbarschaft, Schule und Freundeskreis zeigt, dass es dem Film weniger um einen isolierten Familienstreit geht als um die Frage, wie ein soziales Umfeld auf Abweichung von der Norm reagiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 1997 liegen inzwischen fast drei Jahrzehnte, was den Film zu einem frühen Beispiel dafür macht, wie Geschlechterfragen im Kindesalter im Spielfilmformat verhandelt wurden. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama und Komödie nimmt er eine Position ein, die ernste Themen ohne durchgehend schweren Ton behandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Georges Du Fresne als Ludovic Fabre
- Michèle Laroque als Hanna Fabre
- Jean-Philippe Écoffey als Pierre Fabre
- Hélène Vincent als Élisabeth
- Cristine Barget als Zoé Fabre
- Daniel Hanssens als Albert
- Laurence Bibot als Lisette
- Julien Rivière als Jérôme
- Jean-François Gallotte als Jeannot
- Gregory Diallo als Thom Fabre
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Verfügbarkeit
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