Mein Liebling, der Tyrann (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Kwapis |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Familie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-02-07 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.486.880 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (379 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Joy Miller ist fest entschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Gelegenheit dazu kommt überraschend: Sie soll als Hauslehrerin in Slovetzia arbeiten, einem Land, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort erwarten sie die drei Kinder von Boris Pochenko, einem verwitweten und gefühlskalten Diktator.
Von Beginn an beruht das Arrangement auf einem Missverständnis. Joy glaubt, man habe sie wegen ihrer Fähigkeiten als Kosmetikerin geholt. Boris dagegen meint, eine kluge und gebildete Lehrerin der Naturwissenschaften eingestellt zu haben. Die einzige Wissenschaft, in der sich Joy wirklich auskennt, ist allerdings die „Chemie“ zwischen Menschen. Und die stimmt erstaunlich schnell mit den bislang starren, an Traditionen hängenden Bürgern von Slovetzia. Offen bleibt, ob sie auch das steinerne Herz des Herrschers erreichen kann.
Entstehungsgeschichte
Unter der Leitung von Ken Kwapis entstand der Film im Jahr 1997, vor 29 Jahren. Fran Drescher und Timothy Dalton stehen an der Spitze der Besetzung, an ihrer Seite spielen Michael Lerner und Ian McNeice. Schon der Originaltitel „The Beautician and the Beast“ deutet an, wie die Geschichte ihre beiden Hauptfiguren gegenüberstellt.
Hinter den Kulissen
Komödie, Liebesfilm und Familienfilm greifen hier ineinander. Der Humor entsteht aus dem Gegensatz zwischen einer lebhaften Frau und einem erstarrten Machtapparat, die romantische Linie aus der Annäherung an den abweisenden Witwer. Die drei Kinder verankern das Ganze zugleich im Familienfilm.
Das Grundmuster ist klar erkennbar: Eine Außenseiterin kommt in eine fremde, verschlossene Welt und bringt dort Bewegung in eingefahrene Verhältnisse. Das Missverständnis über ihre Rolle sorgt für komische Situationen und liefert zugleich den Motor der Handlung. Dass ausgerechnet ein Diktator das Gegenüber ist, verleiht der Romanze einen ironischen Unterton, denn das Herz, das Joy erweichen soll, gehört einem Mann, der ein ganzes Land kontrolliert.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung freundlich aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen und zeigt, dass der Film bei seinem Publikum eher Zustimmung als Ablehnung findet. 29 Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu jenen romantischen Komödien, die ihre Liebesgeschichte in ein abgeschottetes Land verlegen und auf den Reiz gegensätzlicher Charaktere setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Fran Drescher als Joy Miller
- Timothy Dalton als Boris Pochenko
- Michael Lerner als Jerry Miller
- Ian McNeice als Ira Grushinsky
- Patrick Malahide als Leonid Kleist
- Lisa Jakub als Katrina Pochenko
- Tamara Mello als Consuela
- Phyllis Newman als Judy Miller
- Heather DeLoach als Masha Pochenko
- Adam LaVorgna als Karl Pochenko
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Verfügbarkeit
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