Meine Frau ist eine Hexe (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Castellano |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-12-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (137 Stimmen) |
Worum es geht
333 Jahre liegt die Hinrichtung der Hexe Finnicella zurück, die auf Anordnung von Papst Altieri auf einem römischen Scheiterhaufen verbrannt wurde. Der Teufel Asmodeo hatte einst ihre Rückkehr prophezeit, und genau das geschieht: Finnicella erwacht in der Gegenwart und sinnt auf Rache. Ihr Ziel ist Emilio Altieri, ein Börsenmakler und Nachfahre jenes Papstes, der einst ihr Henker war. Doch was als Racheplan beginnt, gerät ins Wanken, als sich zwischen der Hexe und ihrem auserkorenen Opfer Gefühle entwickeln. Die Geschichte verbindet damit einen jahrhundertealten Fluch mit einer Liebesgeschichte, die quer zu allem steht, was Finnicella eigentlich vorhatte.
Entstehungsgeschichte
„Meine Frau ist eine Hexe“ entstand 1980 unter der Regie von Castellano und ist als Kinofilm angelegt. In den Hauptrollen sind Renato Pozzetto, Eleonora Giorgi, Helmut Berger und Lia Tanzi zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Fantasy verrät die Grundanlage des Films: Ein übernatürlicher, jahrhundertealter Racheplan wird nicht als düsteres Drama erzählt, sondern als Stoff für komödiantische Verwicklungen genutzt. Die Konstellation zwischen einer wiederkehrenden Hexe und einem ahnungslosen Nachfahren ihres einstigen Henkers bietet reichlich Raum für Situationskomik, während die Liebesgeschichte dem Fantasy-Element eine menschliche, fast anrührende Note gibt. Dass die Rache am Ende von Zuneigung durchkreuzt wird, ist ein klassisches Motiv, das hier auf eine übernatürliche Prämisse mit historischem Unterbau trifft – 333 Jahre Distanz zwischen Fluch und Erfüllung geben der Handlung einen fast mythischen Rahmen, der von der Komödie jedoch bewusst konterkariert wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 aus einer eher schmalen Bewertungsbasis von etwas über hundert Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich seiner Kategorie. Angesichts von 45 Jahren, die seit der Veröffentlichung vergangen sind, ist die geringe Zahl an Bewertungen wenig überraschend – der Titel scheint heute kaum noch breit wahrgenommen zu werden. Innerhalb der Schnittmenge aus Komödie und Fantasy reiht er sich als eine von vielen leichten Verwechslungs- und Verwandlungsgeschichten ein, die auf übernatürliche Prämissen setzen, ohne diese sonderlich ernst zu nehmen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Renato Pozzetto als Emilio
- Eleonora Giorgi als Finnicella
- Helmut Berger als Asmodeo
- Lia Tanzi als Tania Grisanti
- Enrico Papa als Roberto
- Dino Cassio als Police Commissioner in France
- Fulvio Mingozzi als Employee
- Sandro Ghiani als Emilio's Co-Worker
- Rita Calderoni als Emilio's Secretary
- Nazzareno Natale als Taxi Driver
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Verfügbarkeit
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