Memoiren einer Schnecke (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam Elliot |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.350.000 $ |
| Einspielergebnis | 7 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (831 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Grace Pudel sammelt Schnecken und liest Liebesromane, und rückblickend erzählt sie von einem Leben, das es nicht immer gut mit ihr gemeint hat. Nach dem Tod der Mutter wachsen sie und ihr Zwillingsbruder Gilbert bei ihrem querschnittsgelähmten und alkoholkranken Vater auf. Als auch er überraschend stirbt, werden die Geschwister getrennt und in verschiedene Pflegefamilien gegeben. Gilbert ist am anderen Ende Australiens den Grausamkeiten einer fanatisch-religiösen Familie ausgesetzt, während Grace sich immer weiter in ihr Inneres zurückzieht, so wie es ihre geliebten Schnecken tun. Erst die Freundschaft mit Pinky, einer exzentrischen älteren Dame voller Lebensfreude, gibt ihr Hoffnung zurück.
Entstehungsgeschichte
Adam Elliot hat den 2024 erschienenen Animationsfilm verantwortet. Die Rollen sprechen Sarah Snook, Kodi Smit-McPhee, Jacki Weaver und Magda Szubanski. Die Einstufung ab zwölf Jahren weist darauf hin, dass sich der Film trotz seiner Machart nicht an das jüngste Publikum richtet.
Hinter den Kulissen
Genauer als die Genres beschreiben die Motive die Anlage: Stop-Motion und Erwachsenenanimation auf der einen Seite, Depression, schwere Kindheit, Tod des Vaters und Pflegefamilie auf der anderen. Animation, Komödie und Drama treffen also auf einen Stoff, den man eher im Realfilm erwarten würde. Genau darin liegt der Griff. Eine gebaute, von Hand bewegte Welt setzt zwischen das Publikum und das Geschehen eine Schicht, die das Schwere erträglich macht, ohne es zu beschönigen. Die Rahmung als Rückblick hat denselben Zweck: Wer erzählt, hat überlebt, und dieses Wissen liegt über allem, was berichtet wird. Das Bild der Schnecke, die sich zurückzieht, verbindet die Sammelleidenschaft der Hauptfigur mit ihrem Verhalten, sodass die Erzählung ihr Motiv nicht erklären muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen erreicht der Film einen hohen Wert. Bei dieser Beteiligung ist das ein deutlicher, wenn auch schmal gemessener Zuspruch. Erst zwei Jahre liegen zwischen Erscheinen und Gegenwart, ein Urteil über die Dauerhaftigkeit lässt sich daraus nicht ableiten. Im Feld der Animation gehört der Film zu den Arbeiten, die das Verfahren für erwachsene Stoffe nutzen statt für kindgerechte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sarah Snook als Grace (voice)
- Kodi Smit-McPhee als Gilbert (voice)
- Jacki Weaver als Pinky (voice)
- Magda Szubanski als Ruth Appleby (voice)
- Dominique Pinon als Percy Pudel (voice)
- Tony Armstrong als Ken (voice)
- Paul Capsis als Ian / Narelle (voice)
- Eric Bana als James the Magistrate (voice)
- Bernie Clifford als Owen Appleby (voice)
- Davey Thompson als Ben Appleby (voice)
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Verfügbarkeit
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