Michelangelo - Inferno und Ekstase (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carol Reed |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-09-16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Italien der Renaissance beauftragt Papst Julius II. den Bildhauer Michelangelo mit vierzig Statuen für sein Grabmal. Kaum hat sich der Künstler auf diese Aufgabe eingelassen, ändert der Papst seine Meinung und verlangt stattdessen ein Deckengemälde für die Sixtinische Kapelle. Michelangelo zweifelt an seinen Fähigkeiten als Maler und wendet sich zunächst von dem Auftrag ab. Erst eine Art innere Erleuchtung führt ihn zurück an die Arbeit. Von da an prallen zwei Willen aufeinander: die künstlerische Vorstellung Michelangelos und der fordernde, ungeduldige Charakter des Papstes, der das Gelingen des Werks immer wieder in Frage stellt.
Entstehungsgeschichte
Carol Reed führte bei diesem 1965 entstandenen Drama Regie, das die historische Auseinandersetzung um die Sixtinische Kapelle als Historienfilm inszeniert. In den Hauptrollen stehen sich Charlton Heston als Michelangelo und Rex Harrison als Papst Julius II. gegenüber, ergänzt durch Diane Cilento und Harry Andrews.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie legt den Schwerpunkt weniger auf äußere Ereignisse als auf den Konflikt zweier Persönlichkeiten, die beide von ihrer jeweiligen Berufung überzeugt sind. Dass die Handlung sich fast vollständig um einen einzigen Auftrag und dessen Entstehung dreht, macht den Film zu einer Studie über künstlerisches Ringen unter äußerem Druck. Die Besetzung mit zwei prägnanten Hauptdarstellern, die sich in Rollen als Künstler und Machthaber gegenüberstehen, unterstreicht, dass die Geschichte auf dem Kräftemessen dieser beiden Figuren aufgebaut ist, weniger auf einem breiten Ensemble oder Nebenhandlungen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht übermäßig breit diskutiertes Werk innerhalb des historischen Dramas einordnen. Seit seiner Entstehung 1965 sind mittlerweile 60 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Reihe älterer Historienfilme stellt, die große künstlerische oder religiöse Stoffe mit bekannten Darstellern in Szene setzten. Innerhalb dieses Genres steht er für einen Ansatz, der historische Persönlichkeiten weniger als Randfiguren, sondern als Zentrum eines persönlichen Konflikts zeigt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Charlton Heston als Michelangelo
- Rex Harrison als Papa Giulio II
- Diane Cilento als Contessina de'Medici
- Harry Andrews als Bramante
- Alberto Lupo als Duca di Urbino
- Adolfo Celi als Giovanni de' Medici
- Venantino Venantini als Paride de Grassis
- Tomas Milian als Raffaello Sanzio
- John Stacy als Giuliano da Sangallo
- Fausto Tozzi als uomo
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