Mindhorn (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sean Foley |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (327 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Richard Thorncroft war einmal berühmt. Er spielte Mindhorn, den Detektiv mit dem Roboterauge, doch die 80er sind lange vorbei, und mit ihnen die glanzvollen Tage seiner Schauspielkarriere. Zu deren Ende hat er es sich gründlich verscherzt: Er beleidigte die Isle of Man, auf der die Serie spielte, und ebenso seine Kollegen Patricia Deville, Clive Parnevik und Peter Easterman. Heute ist Thorncroft vor allem eine peinliche Erscheinung und tritt in Werbespots für Socken auf.
Dann meldet sich ein wahnsinniger Verbrecher bei der Polizei der Isle of Man. Er nennt sich „The Kestrel“ und verlangt, mit der Legende Mindhorn persönlich zu sprechen. Gewährt man ihm das nicht, droht er mit einem Massenmord. Für Thorncroft ist die Zeit gekommen, noch einmal in die alte Rolle zu schlüpfen und bei der Ergreifung des Täters zu helfen. Er willigt ein, allerdings weniger, um ein Verbrechen zu verhindern, als vielmehr, um sein Comeback vorzubereiten.
Entstehungsgeschichte
Sean Foley inszenierte die Komödie, die 2016 erschien. Julian Barratt, Simon Farnaby, Essie Davis und Steve Coogan gehören zur Besetzung. Der Titel übernimmt den Namen der fiktiven Fernsehfigur und macht damit deutlich, dass die alte Rolle das Leben ihres Darstellers noch immer bestimmt. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Komödie zieht der Film seinen Witz aus der Kluft zwischen Selbstbild und Wirklichkeit. Ein abgehalfterter Schauspieler hält sich noch immer für einen Star, obwohl er in Sockenwerbung auftritt. Dass ausgerechnet ein Verbrecher ihm den Weg zurück ins Rampenlicht öffnet, ist eine bitterkomische Pointe, die sich durch die gesamte Anlage zieht.
Reizvoll ist die Verschränkung von Fiktion und Realität innerhalb der Geschichte. Die Figur Mindhorn gehört einer Fernsehserie, doch der Täter behandelt sie wie eine echte Person. Thorncroft muss eine Rolle ernsthaft ausfüllen, die er einst nur gespielt hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten liegt die Bewertung im Mittelfeld. Sie beruht auf wenigen hundert Stimmen und zeigt eine noch schmale Grundlage.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Komödien, die den Niedergang einer Fernsehberühmtheit mit einer Kriminalhandlung verbinden und daraus Satire auf Ruhm und Eitelkeit machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julian Barratt als Richard Thorncroft
- Simon Farnaby als Clive Parnevik
- Essie Davis als Patricia Deville
- Steve Coogan als Peter Easterman
- Richard McCabe als Jeffrey Moncrief
- Andrea Riseborough als DC Elena Baines
- Russell Tovey als Paul Melly
- Robin Morrissey als PC Green
- David Schofield als Chief Inspector Derek Newsome
- Alannah Olivia als Casting Receptionist
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