Miss Marx (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Susanna Nicchiarelli |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-17 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eleanor „Tussy“ Marx tritt öffentlich als selbstbewusste Frau auf: Übersetzerin, Schauspielerin, Kinderrechtlerin und Organisatorin der Arbeiterbewegung, die das Werk ihres Vaters fortführen will. Sie begegnet den großen Denkern ihrer Zeit, darunter ihrem Vater selbst und dessen Weggefährten Engels, auf Augenhöhe. Hinter dieser starken Fassade steht jedoch eine verletzliche Frau, deren Zuneigung zu dem selbstverliebten und eigennützigen Edward Aveling sie zunehmend in eine unglückliche Lage bringt. Die Geschichte verfolgt, wie sich öffentliches Wirken und privates Leiden in ihrem Leben immer weiter auseinanderentwickeln, ohne das Ende der Erzählung vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Miss Marx“ entstand 2020 unter der Regie von Susanna Nicchiarelli. Der Film ist als historisches Drama angelegt, mit Romola Garai in der Titelrolle. An ihrer Seite stehen Patrick Kennedy, John Gordon Sinclair und Felicity Montagu.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie zeigt sich bereits in der Anlage des Stoffes: Eine reale politische Figur wird nicht primär über ihr öffentliches Wirken erzählt, sondern über den Widerspruch zwischen intellektueller Stärke und privater Verletzlichkeit. Dass die Geschichte eine Beziehung ins Zentrum rückt, die als schädlich beschrieben wird, deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger heroisierend als vielmehr auf innere Konflikte und Ambivalenzen ausgerichtet ist. Die Besetzung mit mehreren männlichen Nebenfiguren rund um Eleanor Marx lässt vermuten, dass ihr Umfeld – Familie, politische Weggefährten, Partner – als Spiegel für ihre widersprüchliche Position zwischen Autonomie und Abhängigkeit dient.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Miss Marx“ im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich das Bewertungsbild kaum verändert zu haben scheint. Innerhalb des historischen Dramas reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die reale politische oder intellektuelle Figuren über ihr Privatleben zu erschließen versuchen, anstatt sich auf ihre öffentliche Bedeutung zu beschränken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Romola Garai als Eleanor 'Tussy' Marx
- Patrick Kennedy als Edward Aveling
- John Gordon Sinclair als Friedrich Engels
- Felicity Montagu als Helene Demuth
- Karina Fernandez als Olive Schreiner
- Emma Cunniffe als Laura Marx
- George Arrendell als Paul Lafargue
- Célestin Ryelandt als Johnny Longuet
- Oliver Chris als Freddy
- Alexandra Lewis als Edward's young wife
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Verfügbarkeit
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