Mit Motorsägen spaßt man nicht (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Olen Ray |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-03-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 23.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der abgehalfterte Privatdetektiv Jack "Lucky" Chandler ist eigentlich nur auf der Suche nach der verschwundenen Teenagerin Samantha. Sein Alltag besteht sonst aus Vermisstenfällen, bei denen gelegentlich eine Leiche auftaucht - in letzter Zeit allerdings in ziemlich zerteiltem Zustand. Jack, dessen bevorzugtes Getränk Bourbon mit einem Schuss Bourbon ist, lässt sich davon zunächst nicht sonderlich beeindrucken. Doch die Suche nach Samantha führt ihn direkt in die Nähe von Gestalten, die ihre Opfer mit laufenden Kettensägen traktieren. Irgendwann steht auch Jack selbst einer solchen Säge gegenüber, und dann hört für ihn der Spaß endgültig auf.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1988 unter der Regie von Fred Olen Ray und verbindet Komödie und Horror zu einer schrillen Mischung. Vor der Kamera stehen Gunnar Hansen, Linnea Quigley, John Henry Richardson und Dawn Wildsmith. Freigegeben ist der Film ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrekombination aus Horror und Komödie macht deutlich, dass hier keine ernsthafte Detektivgeschichte erzählt wird, sondern eine überzogene Variante des Privatschnüffler-Genres, das mit drastischen Mitteln und Motorsägen-Slapstick gebrochen wird. Die Anlage der Handlung - ein zynischer Ermittler, ein simpler Vermisstenfall, der sich zur blutigen Farce auswächst - folgt dem Muster klassischer Trash-Thriller, bei denen die Suche nach einer verschwundenen Person nur als Vorwand für immer absurdere Zwischenfälle dient. Dass Jack als Erzählerfigur mit trockenem Humor und Alkoholvorliebe angelegt ist, verstärkt den ironischen Ton, mit dem der Film seine eigene Prämisse unterläuft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was Genrefans von einer solchen Horrorkomödie erwarten dürfen. Seit dem Erscheinungsjahr 1988 sind mittlerweile 37 Jahre vergangen, was den Film klar in die Riege später 1980er-Jahre-Produktionen einordnet, die Horror bewusst mit comichaftem Humor mischten. Innerhalb dieses Nischenfeldes bleibt er ein Beispiel für die Low-Budget-Ästhetik jener Zeit, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf eine breite Rezeption schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gunnar Hansen als The Stranger
- Linnea Quigley als Samantha
- John Henry Richardson als Jack Chandler
- Dawn Wildsmith als Lori
- Michelle Bauer als Mercedes
- Dennis T. Mooney als Harrison
- Fox Harris als Hermie
- Esther Elise als Lisa
- Tricia Burns als Ilsa
- Jimmy Williams als Bo Hansen
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Verfügbarkeit
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