Mit Pistolen fängt man keine Männer (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Monicelli |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-09-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Assunta lebt in einem sizilianischen Ort, als sie durch ein Missverständnis in die Hände der Kumpane des Frauenhelden Vincenzo Macaluso gerät. Was als Entführung beginnt, endet in einer Verführung, und am nächsten Morgen ist Vincenzo verschwunden. Zurück bleibt Assunta mit dem Gefühl, Schande über ihre Familie gebracht zu haben. Da es keinen Bruder gibt, der die Angelegenheit traditionell regeln könnte, macht sich Assunta selbst auf den Weg – bis nach London, wo Vincenzo inzwischen in einer Pizzeria arbeitet. Ihr Ziel: die Ehre der Familie wiederherstellen, indem sie ihn erschießt. Wie diese Reise ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Mit Pistolen fängt man keine Männer“ entstand 1968 unter der Regie von Mario Monicelli. In den Hauptrollen sind Monica Vitti, Stanley Baker, Carlo Giuffrè und Corin Redgrave zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet eine Herkunftswelt mit strengen Ehrbegriffen mit dem Schauplatz London, an dem diese Regeln plötzlich fehl am Platz wirken. Aus dieser Reibung zieht die Komödie ihren Humor: Eine junge Frau, die eigentlich die Aufgabe eines männlichen Verwandten übernimmt, bringt ein Rollenbild in eine fremde Umgebung, in der es niemand mehr erwartet. Dass Assunta selbst zur Waffe greift, statt auf einen Bruder zu warten, macht sie zur handelnden Figur einer Geschichte, die traditionell eher über Männer erzählt würde. Die Komödie entsteht aus dem Kontrast zwischen archaischem Ehrverständnis und der Alltagswelt einer Großstadt, in der ein Sizilianer in einer Pizzeria arbeitet und plötzlich mit der Vergangenheit konfrontiert wird, die er hinter sich gelassen glaubte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Komödie einordnen. Seit der Entstehung 1968 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, und der Film steht damit für eine Zeit, in der italienische Komödien Themen wie Ehre, Familie und Geschlechterrollen mit komödiantischem Blick verhandelten. Innerhalb dieses Genres bietet er mit der Sizilien-London-Konstellation eine eigene Variante des Aufeinandertreffens zweier Weltbilder.
Bilder








Besetzung & Stab
- Monica Vitti als Assunta Patanè
- Stanley Baker als Dr. Tom Osborne
- Carlo Giuffrè als Vincenzo Macaluso
- Corin Redgrave als Frank Hogan
- Anthony Booth als John, un giocatore di rugby
- Nicolina Papetti als La cugina di Assunta
- Tiberio Murgia als Un emigrante siciliano
- Aldo Puglisi als Un emigrante siciliano
- Stefano Satta Flores als Waiter
- Helen Downing als Ada Mcintosh
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Verfügbarkeit
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