Mother's Day - Mutter ist wieder da (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Darren Lynn Bousman |
|---|---|
| Genre | Krimi, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 863.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (479 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Daniel und Beth Sohapi haben Freunde zur Einweihung ihres neuen Hauses eingeladen. Lange dauert die Feier nicht. Drei Brüder, einer von ihnen schwer verletzt, dringen nach einem Überfall, der nicht nach Plan verlief, in das Haus ein. Um ihr Versteck geheim zu halten, bleibt ihnen nur eines: Sie nehmen alle Anwesenden als Geiseln. Dann beginnt das Warten auf ihre Mutter, die von der Schwester Lydia zum Haus gebracht wird, um das Kommando zu übernehmen. Die Ankunft der gepflegten Dame weckt bei den Geiseln neue Hoffnung. Sie schwindet in dem Moment, in dem die Mutter ihr wahres, sadistisches Gesicht zeigt. Jeder Versuch, der ausweglosen Lage zu entkommen, wird von ihr und ihren Söhnen hart, blutig und gnadenlos bestraft.
Entstehungsgeschichte
Darren Lynn Bousman führte bei dem Film Regie, der 2010 herauskam. Rebecca De Mornay spielt die Mutter, Jaime King und Frank Grillo verkörpern das Gastgeberpaar Beth und Daniel, Patrick John Flueger vervollständigt die Besetzung. Die Freigabe ab 18 Jahren macht deutlich, dass die Gewalt nicht angedeutet, sondern gezeigt wird.
Hinter den Kulissen
Krimi, Horror und Thriller greifen hier ineinander: Der misslungene Überfall liefert den kriminalistischen Rahmen, die Geiselnahme die Spannung, die sadistische Mutter den Schrecken. Die Anlage ist die eines Belagerungsfilms mit umgekehrten Vorzeichen, denn die Bedrohung kommt nicht von außen, sondern hat sich bereits im Haus eingerichtet. Dass die Machtfigur eine höflich auftretende Frau ist, deren Söhne ihr gehorchen, verschiebt das Grauen von der rohen Gewalt auf die Autorität, die sie befiehlt. Die Einweihungsfeier als Ausgangspunkt verstärkt den Kontrast: Ein Ort, der Sicherheit versprechen sollte, wird zur Falle.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 liegt im oberen Mittelfeld, gestützt auf eine Bewertungsbasis von wenigen hundert Stimmen. Sechzehn Jahre nach dem Erscheinen hat der Film damit ein begrenztes, aber nicht ablehnendes Publikum. Innerhalb des Home-Invasion-Horrors steht er für die Variante, in der eine Familie die Täterrolle einnimmt und die Gewalt aus einer verzerrten Vorstellung von Ordnung erwächst.
Bilder




Besetzung & Stab
- Rebecca De Mornay als Natalie 'Mother' Koffin
- Jaime King als Beth Sohapi
- Frank Grillo als Daniel Sohapi
- Patrick John Flueger als Izaak 'Ike' Koffin
- Warren Kole als Addley Koffin
- Deborah Ann Woll als Lydia Koffin
- Matt O'Leary als Jonathan 'Johnny' Koffin
- Briana Evigan als Annette Langston
- Shawn Ashmore als George Barnum
- Kandyse McClure als Gina Jackson
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Verfügbarkeit
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