Nach dem Urteil (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Legrand |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-07 |
| Einspielergebnis | 81.455 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (742 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Miriam ist fassungslos, als das Gericht ihrem unberechenbaren Ex-Mann Antoine das Besuchsrecht für den gemeinsamen Sohn Julien zuspricht. Von da an soll der Junge jedes zweite Wochenende beim Vater verbringen. Für Julien werden diese Besuche zur Tortur. Er versucht mit allen Mitteln, den Vater nicht zu provozieren, der seinerseits um Annäherung bemüht ist. Zu Hause wartet Miriam, krank vor Sorge, auf die Rückkehr des Kindes. Über allem steht eine Frage, die der Film offenlässt und die zugleich die Lage der Familie bestimmt: Ist Antoine tatsächlich ein Pulverfass?
Entstehungsgeschichte
Xavier Legrand inszenierte den 2018 erschienenen Film. Léa Drucker und Denis Ménochet stehen als getrennte Eltern im Mittelpunkt, Thomas Gioria spielt den Sohn, Mathilde Auneveux vervollständigt die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama und Thriller ist bei diesem Stoff keine Mischung zweier Tonlagen, sondern eine Beschreibung derselben Situation aus zwei Richtungen. Das Drama liegt im Familiengericht, im Sorgerechtsstreit, in einem Kind, das zwischen den Eltern steht. Der Thriller liegt in der Ungewissheit: Weder Mutter noch Sohn wissen, was der Vater tun wird, und genau diese Nichtwissbarkeit erzeugt Spannung ohne jedes klassische Spannungsmittel. Bemerkenswert ist, dass die Erzählung dem Vater die Bemühung um Annäherung ausdrücklich zugesteht — sie stellt ihn nicht von vornherein bloß, sondern lässt die Beurteilung offen. Das Kind wird dadurch zur Figur, die permanent abwägen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 liegt die Bewertung klar im oberen Bereich, gestützt auf eine Basis von einigen hundert Stimmen. Acht Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie sich häusliche Bedrohung erzählen lässt, ohne sie auszustellen. Innerhalb des Familiendramas gehört er zu den Arbeiten, die konsequent bei der Wahrnehmung des Kindes bleiben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Léa Drucker als Miriam Besson
- Denis Ménochet als Antoine Besson
- Thomas Gioria als Julien Besson
- Mathilde Auneveux als Joséphine Besson
- Mathieu Saikaly als Samuel
- Florence Janas als Sylvia
- Saadia Bentaïeb als The Judge
- Sophie Pincemaille als Maître Davigny, Miriam's lawyer
- Emilie Incerti-Formentini als Maître Ghenen, Antoine's lawyer
- Coralie Russier als The court clerk
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Verfügbarkeit
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