Nächte des Grauens (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Gilling |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-01-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 135.400 $ |
| Einspielergebnis | 2.345.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In ein abgelegenes Dorf in Cornwall wird Sir James Forbes gerufen, um eine rätselhafte Seuche zu untersuchen, die unter den Bewohnern grassiert. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf einen ortsansässigen Gutsherrn, der sich mit haitianischer Voodoo-Praxis beschäftigt und dunkle Magie einsetzt, um Tote wieder zum Leben zu erwecken. Sein Ziel: eine Dienerschaft aus Untoten. Als sich der Plan seiner Kontrolle entzieht, setzt der Gutsherr seine Zombie-Schar auf das ahnungslose Dorf an. Wie die Konfrontation ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Nächte des Grauens“ entstand 1966 unter der Regie von John Gilling. In den Hauptrollen sind André Morell, Brook Williams, Diane Clare und John Carson zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Horror und Mystery zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein rational vorgehender Ermittler trifft auf ein abergläubisches Dorf und eine Bedrohung, die sich erst nach und nach als übernatürlich entpuppt. Die Verlagerung von Voodoo-Motiven aus der Karibik nach Cornwall stellt zwei Weltbilder gegeneinander – wissenschaftliche Aufklärung und magische Praxis – und macht den Gutsherrn zur zentralen Figur, an der sich diese Spannung entlädt. Die Eskalation vom individuellen Verbrechen zur kollektiven Bedrohung durch eine ganze Zombie-Schar verschiebt den Konflikt vom Kammerspiel hin zur Dorf-weiten Katastrophe, was die Geschichte über eine reine Detektivgeschichte hinaushebt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Wahrnehmung ablesen lässt. Seit der Entstehung 1966 sind inzwischen fast sechzig Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des britischen Horrorkinos jener Dekade einordnet, die sich häufig mit Übernatürlichem in ländlicher, historisch anmutender Kulisse befasste. Die Kombination aus Seuchen-Mystery und Zombie-Motiv nimmt dabei eine Zwischenstellung zwischen klassischem Gruselfilm und den in dieser Zeit aufkommenden Untoten-Geschichten ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- André Morell als Sir James Forbes
- Brook Williams als Dr. Peter Tompson
- Diane Clare als Sylvia Forbes
- John Carson als Squire Clive Hamilton
- Jacqueline Pearce als Alice Mary Tompson
- Michael Ripper als Sergeant Jack Swift
- Roy Royston als Vicar
- Alexander Davion als Denver
- Marcus Hammond als Tom Martinus
- Dennis Chinnery als Constable Christian
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Verfügbarkeit
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